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Gewinner und Verlierer

„La La Land“ hebt bei den Golden Globes ab

LOS ANGELES "La La Land" kann nun gelassen den Oscars entgegenblicken: Das Musical heimst bei den Globes Globes alle Preise ein, für die es nominiert war. Im Rampenlicht steht auch Meryl Streep, ausnahmsweise nicht als beste Schauspielerin. Die Gewinner und die schönsten Kleider des Abends gibt es in jeweils einer Fotostrecke.

„La La Land“ hebt bei den Golden Globes ab

Crew und Darsteller des Films «La La Land» in der Nacht zum 9. Januar in Los Angeles während der 74. Verleihung der Golden Globe Awards.

Knallharte Töne von Meryl Streep, sanfte Melodien von der Musical-Romanze "La La Land": Die Golden-Globe-Gala hat mit einer scharfen Kampfansage gegen Donald Trump aufgerüttelt, zugleich entführte die Trophäen-Show mit einem neuen Rekordhalter und charmanter Nostalgie in längst vergangene Hollywoodzeiten.

Eindringlich, wie man sie aus ihren besten Rollen kennt, trat Meryl Streep in der Nacht zu Montag auf die Bühne. Sie nahm den Ehrenpreis für ihr Lebenswerk in Empfang. Statt einer Dankesrede hielt die Schauspielerin dann ein leidenschaftliches Plädoyer gegen den künftigen US-Präsidenten Trump.

Trump konterte auf Twitter: die dreifache Oscar- und achtfache Golden-Globe-Gewinnerin sei „eine der überbewertetsten Schauspielerinnen in Hollywood“.

Das sind die Abräumer bei den Golden Globes 2017

Emma Stone wurde als beste Darstellerin für den Film «La La Land» ausgezeichnet.
Tom Hiddleston hält seinen Award für «The Night Manager» am 08.01.2017 in Los Angeles (USA) während der 74. Verleihung der Golden Globe Awards. Foto: Jordan Strauss/Invision/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Ryan Gosling hält seinen Award als bester Darsteller für den Film «La La Land». Mit insgesamt sieben Trophäen stellte das Musical einen Rekord bei den Golden Globes auf.
HANDOUT - Isabelle Huppert erhält den Preis für die beste Darstellerin/Drama für den Film «Elle» am 08.01.2017 in Los Angeles (USA) während der 74. Verleihung der Golden Globe Awards. (ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung in Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Golden Globes 2017 und nur bei vollständiger Nennung der Quelle: Paul Drinkwater/NBC/dpa) Foto: Paul Drinkwater/NBC/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Sarah Paulson wurde für die Miniserie «The People v. O.J. Simpson: American Crime Story» als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.
Hugh Laurie hält den Award als bester Nebendarsteller für «The Night Manager».
Claire Foy spielt in der Serie "The Crown" die junge Königin Elizabeth. Nun wurde sie als beste Schauspielerin in einer TV-Serie/Drama für die Rolle ausgezeichnet.
Aaron Taylor Johnson hält den Award als bester Nebendarsteller für seine Rolle in «Nocturnal Animals».
Paul Verhoeven zeigt seinen Award für den besten ausländischen Film «Elle». Der deutsche Beitrag «Toni» Erdmann ging leer aus.
Byron Howard (l-r), Rich Moore und Clark Spencer halten den Award für den besten Animationsfilm für «Zootopia» in den Händen.
Meryl Streep erhielt den «Cecil B. DeMille»-Award für ihr Lebenswerk. Sie berührte aber besonders mit einer politischen Rede.
Tracee Ellis Ross hält den Award für die beste Leistung als Darstellerin in einer TV-Serie, Musical oder Komödie für «Black-ish» in den Händen.
Damien Chazelle mit dem Award für das Beste Drehbuch zu «La La Land».
Brad Pitt erhielt keinen Preis. Bekam aber viel Aufmerksamkeit, weil es sein erster größerer Auftritt in der Öffentlichkeit seit der Trennung von Angelina Jolie war.
Comedian Jimmy Fallon moderierte die Gala.
Donald Glover hält seinen Award den Besten Darsteller in einer TV-Serie für die Serie «Atlanta» in den Händen.

Fast sechs Minuten lang redete Streep ruhig und mahnend, einigen prominenten Gästen standen Tränen in den Augen. Streep betonte: Alle hier im Saal zählen zu den von Trump verunglimpften Gesellschaftsgruppen - Ausländer, Hollywood und Journalisten. Trump solle sich hüten, alle Ausländer und Außenseiter hinauszuwerfen. Dann gäbe es nichts mehr zu schauen außer Football und Kampfkünste, "und das ist keine Kunst".

Die filmische Sensation des Abends war "La La Land": Das romantische Musical legte in der Nacht zum Montag einen Höhenflug hin, wie es kein anderer Film in der 74-jährigen Globe-Geschichte geschafft hat.

Die schönsten Kleider der Golden Globe-Gala 2017

Blake Lively (bekannt für: Gossip Girl, Für immer Adaline)
Nicole Kidman (bekannt aus: Moulin Rouge, The Hours)
Lily Collins (bekannt aus: Chroniken der Unterwelt, Love, Rosie, Blind Side - Die große Chance)
Giuliana Rancic (TV-Reality-Star)
Jenna Bush Hager (Tochter des ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush)
Die drei "Miss Golden Globes", Sistine Stallone (v.l.), Scarlet Stallone und Sophia Stallone
Emily Ratajkowski (bekannt aus: Gone Girl, Entourage)
Kathryn Hahn (bekannt aus: Deas erstaunliche Leben des Walter Mitty, Transparent, Bad Moms)
Lily Collins (bekannt aus: Chroniken der Unterwelt, Love, Rosie, Blind Side - Die große Chance)
Millie Bobby Brown (bekannt aus: Stranger Things)
Felicity Jones (bekannt aus: Die Entdeckung der Unendlichkeit, Star Wars: Rogue One)
Kristen Bell (bekannt aus: Veronica Mars, Bad Moms)
Teresa Palmer (bekannt aus: Warm Bodies, Lights out)
Millie Bobby Brown (bekannt aus: Stranger Things)
Bernadette Peters (bekannt aus: Mozart in the Jungle)
Drew Barrymore (bekannt aus: Ungeküsst, Scream, Donnie Darko)
Amy Adams (bekannt aus: Arrival, American Hustle, Nocturnal Animals)
Julia Louis-Dreyfus (bekannt aus: Seinfield)
Thandie Newton (bekannt aus: Das Streben nach Glück, Mission: Impossible 2)
Michelle Williams (bekannt aus: Shutter Island, Blue Valentine, Marilyn)
Jessica Biel (bekannt aus: Das A-Team - Der Film, Total Recall, The Illusionist)
Janelle Monae (Soul- und Funk-Sängerin, Songwriterin und Tänzerin)
Winona Ryder (bekannt aus: Black Swan, Durchgeknallt, Edward mit den Scherenhänden)
Maisie Williams (bekannt aus: Game of Thrones)
Brie Larson (bekannt aus: Raum, 21 Jump Street)
Sienna Miller (bekannt aus: Im Rausch der Sterne, Foxcatcher)
Rosalind Ross (Drehbuchautorin) und Mel Gibson
Kurt Russell und Goldie Hawn (bekannt aus: Der Tod steht ihr gut, Der Club der Teufelinnen)
Kristen Wiig (l., bekannt aus: Der Marsianer, Braualarm) und Naomi Campbell (Topmodel)
Emma Stone (bekannt aus: La La Land, Crazy Stupid Love, Birdman)
Viola Davis (bekannt aus: Fences, The Help, How to get away with Murder)
Jenna Dewan Tatum (bekannt aus: Step up)
Hilary Duff (bekannt aus: Lizzy McGuire, A Cinderella Story)
Kerry Washington (bekannt aus: Django, Scandal)
Priyanka Chopra (l., bekannt aus: Quantico) und Sofia Vergara (Modern Family)
Leighton Meester (bekannt aus: Gossip Girl)
Evan Rachel Wood (bekannt aus: The Wrestler, Ides of March - Tage des Verrats)
Paris Jackson (Tochter von Michael Jackson)
Emmanuelle Chriqui (bekannt aus: Leg dich nicht mit Zohan an, Wrong turn)
Kat Graham (bekannt aus: Vampire Diaries)
Hailey Baldwin (Model)
Kylie Jenner (Model und Reality-TV-Star)
Kendall Jenner (Model und Reality-TV-Star)
Naomie Harris (bekannt aus: Spectre, Skyfall)
Topmodel und Moderatorin Heidi Klum

 

Das Werk von Hollywoods neuem Wunderkind, dem gerade 31 Jahre alten Regisseur und Drehbuchautor Damien Chazelle, war sieben Mal nominiert gewesen - und gewann dann auch sieben Hauptpreise, darunter in der Kategorie "beste Komödie/Musical" und mit seinen singenden und tanzenden Hauptdarstellern Emma Stone und Ryan Gosling. Das ist ein Rekord, nie zuvor wurde ein einzelner Film mit so vielen Golden Globes ausgezeichnet.

LOS ANGELES Hollywoods Auslandspresse hat am Sonntag (Ortszeit) zum 74. Mal die Golden Globes verliehen. Die Preise für Film und Fernsehen wurden in Beverly Hills überreicht. Das sind die Gewinner.mehr...

Den Hauptpreis für das beste Filmdrama holte das Independent-Drama "Moonlight" des afroamerikanischen Regisseurs Barry Jenkins mit einer überwiegend schwarzen Besetzung. Die Afroamerikanerin Viola Davis gewann den Nebenrollen-Globe für ihren bewegenden Auftritt als loyale Ehefrau in dem 50er-Jahre-Drama "Fences" über einen schwarzen Arbeiter.

Vorerst keine Auszeichnung für die deutsche Tragikomödie "Toni Erdmann"

Die Vater-Tochter-Geschichte "Toni Erdmann" von der deutschen Regisseurin Maren Ade unterlag in der Sparte "bester nicht-englischsprachiger Film" bei den Globes nun zwar dem französischen Werk "Elle".

Ades Tragikomödie hatte es im Dezember allerdings mit acht weiteren Kandidaten in einer Vorauswahl auf die Oscar-"Shortlist" geschafft - "Elle" blieb dabei auf der Strecke. Wenn "Toni Erdmann" es nun noch die Nominiertenliste der fünf Finalisten schafft, dann könnte Ade bei der Oscargala am 26. Februar doch noch in Hollywood siegen.

DORTMUND Er ist ein Pianist, der vom eigenen Jazz Club träumt, sich aber in Bars verdingt, wo er Weihnachtslieder klimpert. Sie will Schauspielerin werden, klappert Vorsprechen ab und jobbt im Café. Zwei kleine Lichter in der Stadt der Stars, im "La La Land" von Hollywood und Los Angeles.mehr...

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