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Buchkritik

Katrin Burseg: „In einem anderen Licht“

Miriam Raven ist Journalistin in einem großen Hamburger Verlagshaus. Ihr Mann ist Kriegsberichterstatter, die beiden haben einen kleinen Sohn.

Katrin Burseg: „In einem anderen Licht“

Miriam ist zum zweiten Mal schwanger. Da wird ihr Mann bei einem Einsatz im Kriegsgebiet erschossen.

Miriam verliert ihr Baby, bricht zusammen. Als sie die Trauer langsam bewältigt, wechselt sie den Arbeitsplatz, vom Nachrichtenmagazin zur Frauenzeitschrift. So beginnt Katrin Bursegs Roman „In einem anderen Licht“.

Das Interview

Miriams erstes großes Projekt ist die Organisation einer Preisverleihung, bei der es um Zivilcourage geht. Dafür muss sie die Schirmherrin und Stifterin, die Reederwitwe Dorothea Sartorius, interviewen.

Miriam ist fasziniert von der als menschen- und öffentlichkeitsscheu bekannten Frau. Als sie jedoch auf eine Frage keine Antwort bekommt, beginnt sie zu recherchieren.

Wer ist jene Elisabeth, die Dorothea mit Schatten aus deren Vergangenheit konfrontieren will? Was hat es mit der geheimnisvollen „Marguerite“ auf sich?

So unterhaltsam wie spannend

Eine sehr intensive Geschichte über zwei ganz unterschiedliche Frauen, deren Weg sich durch Zufall kreuzt. Und deren Vergangenheit nach mehr als 40 Jahren unfreiwillig ans Licht kommt.

Eindringlich und ebenso unterhaltsam wie spannend geschrieben. Ein Roman, der es wert ist, gelesen zu werden.

Katrin Burseg: In einem anderen Licht, 320 S., List, 18 Euro, ISBN 978-3-471-35140-6.

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