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Buchkritik

Julia Stagg: „Chapeau“

Julia Stagg berichtet über Lokalpolitik in den französischen Bergen.

Julia Stagg: „Chapeau“

Mit Querelen in der Lokalpolitik setzt Julia Stagg ihre Romanreihe über das Pyrenäendorf Fogas und seine eigensinnigen Bewohner fort. Diesmal geht es um die Bürgermeisterwahl, denn der letzte erlag einem Herzschlag.

„Chapeau. Ein Dorf zeigt, was es kann“, heißt der Abschlussband der Serie – und damit kann sich der Leser schon ausmalen, wie die Geschichte ausgehen wird.

Lieblings-Kandidat

Bürgermeister Papon ist tot und nun befürchten die Dörfler, dass sie mit der Nachbargemeinde zusammengelegt werden. Papons Tochter Véronique ist natürlich in Trauer, also gilt es, sie zu überreden, für den Gemeinderat zu kandidieren. Nur so würde es eine Mehrheit für Fogas’ Lieblings-Bürgermeister-Kandidat geben: für Christian, Landwirt und Geliebter von Véronique.

Es gibt ein Wiedersehen mit der Dorfbevölkerung, doch auch wer die Vorgänger nicht kennt, hat keine Schwierigkeiten mit dem Roman. Denn Autorin Stagg gibt immer wieder kleine Rückblicke. Auch auf das esoterische Element der Geister verzichtet sie nicht. Der verstorbene Ehemann von Josette bekommt nun Gesellschaft von Papon – und gemeinsam verfolgen sie nicht nur das Treiben in Fogas, sondern mischen sich auch ein.

Ein nettes Geschichtchen aus der Bergwelt.

Julia Stagg: Chapeau. Ein Dorf zeigt, was es kann, 463 S., dtv, 15,90 Euro, ISBN 978-3-423-261163-0.

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