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Ildiko von Kürthy: „Hilde“

Buchkritik

Ildikó von Kürthy über ihr Leben als Frauchen: der Ratgeber einer Ratlosen.

22.02.2018
Ildiko von Kürthy: „Hilde“

Das letzte Kind hat Fell. Diese Erfahrung hat nun auch Kolumnistin und Autorin Ildikó von Kürthy gemacht und sich einen Hund angeschafft: „Hilde“, einen Mini-Goldendoodle aus Castrop-Rauxel. Vater Zwergpudel, Mutter Golden Retriever, Hilde ist ein Hund aus dem Reagenzglas.

Unterhaltsam erzählt die Hamburgerin im Buch „Hilde“ vom ersten Jahr mit dem wuscheligen Hausgenossen mit den Karamellohren. Von ihrem Leben zwischen Hundeschule und Trockenfutter, durchgeknallten Rüden im Park und Dogdancing auf Sylt.

Erziehung

Erfrischend normal ist die Mutter von zwei Jungs als Hundeerzieherin, beschreibt launig Macken und Marotten von Helikopter-Hunde-Frauchen, die alles richtig bei der Erziehung ihres Zimmerwolfs machen wollen. Sie debattiert über Vor- und Nachteile vom Barfen und Erziehung mit oder ohne Käseleckerlis.

„Hilde“ ist der Ratgeber einer Ratlosen, ein Tagebuch einer Ersthundehalterin, das den Nerv vieler Hundefreunde trifft. Einziges Manko ist, dass das Buch leider unseriöse Vermehrer der modischen Goldendoodles protegiert.

Ildiko von Kürthy: Hilde – Mein neues Leben als Frauchen, 320 S., Wunderlich, 19,95 Euro, ISBN 978-3-80520253-4.
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