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Harry hat viele Gesichter

HAMBURG Mit runder Brille und einer blitzförmigen Narbe auf der Stirn schaut er von den Buchdeckeln auf seine Leser in der ganzen Welt. Heute erscheint der letzte Potter- Band in Deutschland, wo Harry eines von weltweit 30 verschiedenen Gesichtern hat.

Harry hat viele Gesichter

Die ukrainische Version des siebten Bandes ist reich an Details und Farbkraft.

Die meisten seiner Fans kennen das amerikanische Gesicht Harrys, gezeichnet von Mary GrandPré. Doch in einigen Ländern formten Zeichner in den Köpfen der Leser ein Bild der Figuren lange bevor die Filme erschienen. Harry bekam sein deutsches Gesicht 1998 von der Zeichnerin Sabine Wilharm.

Knubbelige Knie, Narbe und Brille

"Der Band fiel in meine Hände und ich fiel hinein", sagte sie in einem Interview. Dann begann sie, in ihrem Kopf die Figuren zu zeichnen. Autorin Joanne K. Rowling hatte den Potter-Zeichnern keine strengen Vorgaben gemacht - knubbelige Knie sollte er haben, eine runde Brille tragen und eine Narbe von seiner ersten Begegnung mit Erzfeind Lord Voldemort zeugen. Die nationalen Versionen unterscheiden sich voneinander.

Harry wirkt verhalten

So auch beim siebten Band, auf dessen Cover Wilharm die Begegnungsszene zwischen Harry und Voldemort darstellt. "Ich habe versucht, Harry so zu zeichnen, dass man deutlich sieht, dass hier zwei Feinde aufeinander treffen. Aber trotzdem wirkt Harry nicht forsch, mutig oder siegesgewiss, sondern merkwürdig verhalten", erklärte die Zeichnerin. In Griechenland schwingt übrigens Harrius Potter den Zauberstab und in Norwegen hört Harrys knubbeliger Hauself Dobby auf den Namen Noldus. Das Internet schafft bei diesem Durcheinander Abhilfe. Gleich mehrere Millionen Einträge findet, wer sich über Harry informieren will.

Da gibt es Vokabellisten, die darüber aufklären, dass Albus Dumbledore in Holland Albus Perkamentus heißt. Auch die Gestaltung des deutschen Einbandes sorgt für Gesprächsstoff. "Harry sieht immer so eckig aus", liest man im Internet.

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