Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Halldis Engelhardt: „Sieh dich nicht um!“

Buchkritik

Eine junge Norwegerin verliebt sich in einen jungen Deutschen – in den 40er-Jahren, der Zeit der deutschen Besatzung im hohen Norden. So beginnt die Liebesgeschichte von Halldis Engelhardts Eltern, die sie in „Sieh dich nicht um!“ einfühlsam und spannend beschreibt.

von Beate Rottgardt

, 12.06.2025
Halldis Engelhardt: „Sieh dich nicht um!“

Heinz muss an die russische Front und Jorna glaubt, er sei gefallen. Sie wandert nach dem Krieg in die USA aus, heiratet dort einen anderen Norweger, lässt sich wieder scheiden. Weil sie einen Brief von Heinz bekommen hat. Die beiden heiraten, bekommen ihre Tochter. Doch ihr erzählen sie kaum etwas von ihrer Geschichte. Halldis Engelhardt beginnt zu recherchieren, spricht mit ihren Verwandten, besucht Archive. Und ihr gelingt ein zwar sehr persönliches Buch über ihre Eltern, doch gleichzeitig auch ein Zeitdokument über ein Schicksal, das es oft so oder so ähnlich im Krieg gab. Lesenswert.

Halldis Engelhardt: Sieh dich nicht um!, 320 S., Dumont, 22 Euro, ISBN 978-3-8321-9871-8.