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„Halaleluja“ macht als Multikulti-Schwank viel Spaß

Im Kino

„Halaleluja – Iren sind menschlich“ ist ein augenzwinkernder Multikulti-Schwank, der in Irland spielt und neben seiner Botschaft viel gute Laune verbreitet.

Dortmund

, 24.06.2018
„Halaleluja“ macht als Multikulti-Schwank viel Spaß

Sarah Bolger und Nikesh Patel als Raghdan im Film „Halaleluja“ © Koch Films

Fast jede Filmnation hat ihre Multikulti-Komödien. Bei uns gab es „Willkommen bei den Hartmanns“, die Franzosen machten aus der Begegnung der Kulturen sogar eine innerfranzösische Humoreske („Willkommen bei den Sch’tis“), in England gab es schon 1985 Stephen Frears‘ „Mein wunderbarer Waschsalon“.

Immer zeigen die Filme Vertrautes im vermeintlich Fremden, verbreiten einen Humanismus, der mehr denn je als Gegengift zur Hetze gegen Zuwanderer taugt.

Fröhliches Miteinander in Irland

„Halaleluja – Iren sind menschlich“ ist eine deutsch-irisch-französische Produktion, ein Multikulti-Schwank, der in einer Kleinstadt auf der grünen Insel spielt.

Gleich die Eröffnung feiert ein fröhliches Miteinander der Ethnien, wenn sie Moslems beim Beten zeigt, den Bildern aber Rockmusik unterlegt, die von Reggae abgelöst wird, der in einem Auto vor der Moschee läuft. Zwei Kifferkumpel, ein Afrikaner und ein Ire, holen Raghdan (Nikesh Patel) vom Freitagsgebet ab.

Am 21. Geburtstag wird der Sohn Chef

Raghdan hat pakistanische Wurzeln, eine irische Freundin (Sarah Bolger) und einen Vater, der Unternehmer ist. Zu Raghdans 21. Geburtstag macht der Papa dem Sohnemann ein Geschenk: Er renoviert die marode Fleischfabrik und setzt Raghdan als Chef ein. Ab jetzt soll „halal“, nach muslimischem Ritus produziert werden.

Der Sohn ist bockig, ebenso sein Vorarbeiter Martin (Colm Meaney), der der Vater von Raghdans Freundin ist. Es gibt Missverständnisse, Stunk und Turbulenzen. Am Ende raufen sich alle zusammen und heben ein Zentrum für Existenzgründer aus der Taufe. Der Film malt ein buntes Utopia des Miteinanders, wo Platz für alle ist. Sympathisch zwinkernde Wohlfühl-Unterhaltung in der Regie von Connor McDermottroe.

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