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Furioses Solo: Samuel Finzi dreht durch

"Tagebuch eines Wahnsinnigen"

Ein Mann dreht durch. Ein Bürohengst, der eine Obsession für die Tochter seines Chefs entwickelt. Seine gefühlte Minderwertigkeit schlägt in Größenwahn um. Bis er sich für den König von Spanien hält und in der Anstalt landet.

RECKLINGHAUSEN

von Von Kai-Uwe Brinkmann

, 10.06.2012
Furioses Solo: Samuel Finzi dreht durch

Der Schauspieler Samuel Finzi in der Rolle des Poprischtschin im Stück "Tagebuch eines Wahnsinnigen" von Nikolai Gogol.

Heute würden wir sagen, Gogols "Tagebuch eines Wahnsinnigen" handele von einem Stalker, der in eine Psychose driftet. Eine Fallstudie. Geschrieben 1835, lange bevor die Psychoanalyse Begrifflichkeiten für die Seele fand. Und doch unendlich klug in seiner Beschreibung menschlicher Verlorenheit.Verirrungen eines kranken Geistes Bei den Ruhrfestspielen war es Samuel Finzi, der uns in einem furiosen Solo in die Verirrungen eines kranken Geistes blicken ließ. Hanna Rudolphs Inszenierung für das Deutsche Theater Berlin lebt ganz von Finzis feinnervigem Spiel.Manischer Typ

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