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Das sind unsere Tipps zur Extraschicht

Nacht der Industriekultur

Mehr als 200.000 Besucher lockt die „Extraschicht“ in jedem Jahr an. Am Samstag (30.6.) tauchen 2000 Künstler 50 Spielorte bei der 18. „Nacht der Industriekultur“ in ein neues Licht. Von 18 bis 2 Uhr werden die Industriedenkmäler in 22 Städten zwischen Moers und Unna zum großen Rummelplatz. Wir geben Tipps für Familien, Radler, Trendsetter, Musikfreude und Actionsfans, welche Stationen sich in der „Nacht der Industriekultur“ lohnen.

Dortmund

von Tobias Wurzel, Julia Gass

, 26.06.2018
Das sind unsere Tipps zur Extraschicht

Die 50 Standorte der „Extraschicht“ strahlen in der Nacht zu Sonntag (1.7.) besonders. © Christian Nielinger

Verbunden werden die Industriedenkmäler durch 19 Extraschicht-Shuttlelinien, und auch die Fahrt im Nahverkehrsnetz des VRR und der VRL sind im Eintrittspreis (Vorverkauf Erwachsene 17 Euro, ermäßigt 14 Euro, Tageskasse 20 Euro, Kinder unter sechs Jahren frei) enthalten.

Eine Nacht zum Staunen und Entdecken, zum Klettern auf Hochöfen und Abtauchen in Märchenwelten und in die Geschichte soll die Nacht der Industriekultur werden. Kunst, Comedy, Theater, Tanz und Musik gehören zu der Acht-Stunden-Schicht. Auch der „Day of Song“ legt in diesem Jahr eine Extraschicht ein und bietet ebenfalls am Samstag von 12 bis 15 Uhr in elf Städten Programm. Die Fotostrecke gibt weitere Tipps:

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

"Extraschicht"-Tipps für Familien, Trendsetter, Radler, Musikbegeisterte und Actionfreunde

27.06.2018
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Die Lichtinstallationen an der Kokerei Hansa in Dortmund, im Landschaftspark Duisburg-Nord oder von Zollverein in Essen faszinieren auch die jüngsten Nachtschwärmer. Und dafür lohnt es sich, länger aufzubleiben. Das riesige Matterhorn im Gasometer Oberhausen ist für Kinder spannend, und auch die „Fix und Foxi“-Ausstellung in der Ludwiggalerie Oberhausen (Foto) wird das junge Publikum begeistern. Ebenso das Eisenbahnmuseum in Bochum. Das Archäologiemuseum Herne bietet ein Kinderprogramm zum Thema Irrtümer und Fälschungen. Wie der Strom in die Steckdose kommt, zeigt das Strommuseum in Recklinghausen, und in der Kokerei Hansa in Dortmund spuken Geister.© Tobias Wurzel
Fünf neue „Extraschicht“-Standorte erweitern das Angebot in der Region. Wer regelmäßig die „Nacht der Industriekultur“ besucht, sollte sich diese neuen Adressen nicht entgehen lassen: Auf dem Gelände der ehemaligen Eisenhütte von Thyssen Krupp in Dortmund, Schlägelstraße 57, ist das Kulturzentrum „Junkyard“ entstanden. Die Werkstadt in Witten, Mannesmannstraße 6, bietet Live-Musik und eine Lichtinstallation. „Extraschicht“-Premiere haben auch die nachhaltige Mineralwasserproduktion der Stiftsquelle Dorsten (Foto), Buerer Straße 368, das Wasserschloss Haus Opherdicke in Holzwickede, Dorfstraße 29, und die Alte Dreherei Mülheim, Am Schloss Broich 50.© Norbert Zingel
Das Verkehrsnetz im Ruhrgebiet ist einmalig. Die „Extraschicht“-Spielorte sind aber nicht nur mit dem Auto zu erreichen oder durch Shuttlebuslinien verknüpft. Auch das Radroutennetz ist um die Orte der Industriekultur gut ausgebaut. Der Vorteil für Fahrrad-Fahrer ist, sie können ihre „Extraschicht“-Routen völlig unabhängig planen und bekommen fernab der Hauptstraßen einen ganz anderen Eindruck von der Region und den Entfernungen. Rund 1200 Kilometer machen das Radnetz im Revier aus – eine Auswahl an Verbindungen gibt es hier: www.extraschicht.de/radrouten© Jochen Tack
Durch die Kooperation mit dem „Day of Song“ ist das musikalische Programm der „Extraschicht“ aufgestockt worden. Höhepunkt ist das finale Konzert mit den Bochumer Symphonikern in der Bochumer Jahrhunderthalle ab 22.30 Uhr. Zuvor präsentiert das Klavier-Festival Ruhr dort von 18 bis 22 Uhr wieder den „Klavier-Marathon“. Und auch sonst spielt Musik. Auf Zollverein in Essen ist ab 22.30 Uhr Bergmännischer Zapfenstreich, tagsüber spielen 2000 Knappen- und Spielmannszüge. Pact Zollverein bietet ein Alternativ-Programm mit Elektro-Swing und Heavy Rock. Eine irisch-schottische Nacht inklusive Dudelsackband gibt es auf der Zeche Zollern II/IV in Dortmund (Foto) zu hören.© Philipp Harms
Die Eisenhütte im Landschaftspark Duisburg-Nord wird zum Koloss im Lichtspektakel – Höhenfeuerwerk ab 23.15 am Hochofen inklusive. Feuer und Wasser sind im Aquarius-Wassermuseum in Mülheim keine Gegensätze: Mutige dürfen dort auf einem Surfsimulator ihr Geschick beweisen. Auf der Überholspur ist das Kreativquartier Lohberg in Dinslaken: Dort rasen Motorräder im X-Globe und Menschen auf dem Todesrad. Eine Klangmaschinen-, Licht- und Feuershow ist um 23, 0 und 1 Uhr der spektakuläre Höhepunkt des Programms auf dem Welterbe-Gelände Zollverein in Essen. Und auch der Nordsternpark Gelsenkirchen bietet ab 22.30 ein Feuerspektakel im Amphitheater.© Christian Nielinger

Karten, die zum Eintritt in alle Spielstätten der „Extraschicht“ berechtigen, gibt es unter Tel. (01806) 181650.