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Breiner will selbst weiter tanzen

Neue Ballettdirektorin

12.05.2011
Breiner will selbst weiter tanzen

Bridget Breiner ist neue Ballettchefin in Gelsenkirchen.

GELSENKIRCHEN Bridget Breiner . Mit neoklassischem Tanz "Geschichten erzählen" will die Amerikanerin (Foto) als neue Ballettdirektorin des Musiktheaters im Revier (MiR). Dort unterschrieb sie gestern einen Dreijahresvertrag mit Verlängerungsoption, den sie mit Beginn der Spielzeit 2012/2013 antritt.

Die Konkurrenz der ebenfalls neoklassisch orientierten, größren Truppen in Dortmund, Essen und Düsseldorf /Duisburg betrachtet die ehemalige Primaballerina der Stuttgarter Staatsoper und Dresdner Semperoper als Herausforderung. Von der Arbeit des Schweizers Martin Schläpfer mit dem Ballett am Rhein grenzt sie sich scharf ab: "Das ist nicht mein Stil."

MiR-Intendant Michael Schulz sieht in der Verpflichtung seiner Wunschkandidatin (wir berichteten bereits exklusiv) einen Glücksfall.

Breiners langjähriger Vorgänger Bernd Schindowski, der sich im Sommer nach 33 Jahren in den Ruhestand verabschiedet, sieht die Gelsenkirchener Ballettsparte durch dieses Engagement gestärkt.

Tatsächlich soll die Sparte personell zwar nicht über 14 Stellen hinaus erweitert, aber durch mehr Produktionen aufgewertet werden. Im großen Haus sind unter Bridget Breiner zwei Produktionen statt nur einer und im Kleinen Haus drei geplant. Dazu zählt auch jährlich eine Produktion für Kinder als wesentlicher Bestandteil. Breiner wird Gastchoreografen nach Gelsenkirchen holen und nach 20-jähriger Karriere als Tänzerin auch selbst auf der Bühne stehen.

 

Bernd Aulich