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30. Kölner Sommerfestival

Beats und Gospel: Alvin Ailey American Dance Theater fasziniert

KÖLN Mit Stilvielfalt – von Ballett über Modern Dance bis hin zu Hip-Hop – und schnellen Wechseln begeistern die virtuosen Tänzer vom Alvin Ailey American Dance Theater das Publikum. Seit Dienstag gastiert die legendäre Kompanie aus New York wieder beim 30. Kölner Sommerfestival in der Philharmonie.

Beats und Gospel: Alvin Ailey American Dance Theater fasziniert

Yannick Lebrun in der fantastischen Solo-Choreografie „Takademe“ vom künstlerischen Leiter Robert Battle.

Natürlich fehlte auch ihr Klassiker „Relevations“ (Offenbarungen) in diesem umjubelten vierteiligen Abend nicht. Zum Abschluss des Programms gab es Alvin Aileys Meisterwerk des Modern Dance aus dem Jahr 1960, das mit einer Suite aus traditionellem Gospel in den Süden Amerikas entführt und das afroamerikanische Kulturerbe in prächtigen Bildern voller Anmut feiert.

Deutschlandpremieren

Mit zwei Deutschlandpremieren begann das energievolle Programm. Eine Choreografie aus Modern Dance mit afrikanischem Einfluss hat Ronald K. Brown mit „Four Corners“ kreiert. Street Dance mit grandioser Beinarbeit zu Gospel und House-Musik zeichnet das ebenfalls 20-minütige Stück „Exodus“ vom Hip-Hop-Choreografen Rennie Harris aus.

Ein umwerfendes Intermezzo steuerte der künstlerische Leiter der Kompanie, Robert Battle, mit dem fünfminütigen Solo „Takademe“ bei. Humorvoll spielt die Choreografie mit dem indischen Kathak-Tanz. Tänzer Yannick Lebrun wechselt rasend schnell von Scherensprüngen zu dynamischer Bodenarbeit und Kontraktionen des Oberkörpers zu dem rhythmischen Silbengesang.

Stehende Ovationen

Wie immer bei Auftritten dieser furiosen Tanzkompanie feierten die Zuschauer die Tänzer mit stehenden Ovationen. Als Zugabe gab es dann „Rocka My Soul in the Bosom of Abraham“, die letzte Nummer aus „Relevations“, noch einmal. Tanzvergnügen pur.  

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