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Buchkritik

Agnès Ledig: „Zu Hause wartet das Glück“

Eine Gewitternacht verändert das Leben von drei Menschen in Agnès Ledigs nettem Roman „Zu Hause wartet das Glück“.

Agnès Ledig: „Zu Hause wartet das Glück“

Ein durchnässter Mann mit einem kranken Mädchen steht mitten in der Nacht vor der Tür von Valentine. Sie gewährt den beiden Obdach – und damit beginnt die bezaubernd märchenhafte Geschichte, die man sich gut als Verfilmung für das Kino vorstellen kann.

Ein Leben in der Abgeschiedenheit

Die Grundschullehrerin Valentine lebt abgeschieden auf einem Bauernhof. Es gibt nur einen Nachbarn, den alten Gustave, mit dem sie sich gut versteht. Mit Vater und Tochter kommt nun Abwechslung in ihr Leben, am Ende macht sie den ersten Schritt, um endlich eine Männer-Beziehung aufzubauen.

Èric und seine siebenjährige Tochter ziehen mit einem Pferdewagen durch Frankreich, leben weitgehend autark. Geldsorgen hat er nicht, aber seelische, denn seine geliebte Frau starb bei der Geburt. Auch er muss sich der neuen Situation stellen und eine Entscheidung treffen – für sich und sein Kind.

Agnès Ledig: Zu Hause wartet das Glück, 336 S., dtv, 14,90 Euro, ISBN 978-3-423-26168-5.

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