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Auf den Drohanrufer im Movie Park könnten hohe Kosten zukommen

dzMovie Park

Ein Anrufer hat am 26. Oktober für eine Räumung des Movie Parks gesorgt. Die Polizei hat den Täter nun ermittelt. Auf den 19-Jährigen könnten hohe Kosten zukommen.

Kirchhellen

, 13.11.2018 / Lesedauer: 3 min

Dieser Anruf war möglicherweise ein richtig teurer Spaß: Die Polizei hat den Mann ermittelt, der am 26. Oktober im Kirchhellener Movie Park einen Großeinsatz ausgelöst hat. Wenn es für ihn schlecht läuft, muss er eine hohe Schadenssumme zahlen.


Bei dem Täter handelt es sich um einen 19-jährigen Essener. Bei seiner Vernehmung gestand er den Anruf, mit dem er für den Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr gesorgt hatte. Er räumte ein, dass er eine ihm nahestehende Person treffen wollte, die sich zu diesem Zeitpunkt im Movie Park befand.

Kosten im sechsstelligen Bereich

Ob er nun auch die Rechnung für den Einsatz zahlen muss, ist derzeit noch unklar. Möglicherweise könnte die Summe extrem hoch ausfallen, so Andreas Wilming-Weber, Pressesprecher der Polizei: „Wenn man alle Kosten, die für die Polizei, Feuerwehr und den Movie Park selbst angefallen sind, zusammenrechnen würde, wäre man sehr schnell in einem hohen sechsstelligen Bereich, den der Anrufer zahlen müsste.‘‘

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Wie hoch die Summe am Ende wirklich ist, entscheiden alle drei Institutionen separat. Bei der Polizei ist es die Verwaltung, die die entstandenen Kosten prüft, erklärt Andreas Wilming-Weber: „Die Mitarbeiter bekommen Informationen der Sachbearbeitung, sobald der Fall abgeschlossen ist. Dann berechnet die Verwaltung anhand einzelner Kosten einen Gesamtbetrag.‘‘

Bis es jedoch so weit ist, kann es noch einige Wochen dauern, da der Fall zuerst komplett abgeschlossen sein muss. Erst wenn das soweit ist, kann die Verwaltung mit der Berechnung beginnen und ein Urteil über eine mögliche Endabrechnung fällen.

Auch der Movie Park prüft rechtliche Schritte

Doch nicht nur der Polizei sind einige Kosten entstanden. Auch der Movie Park selbst hatte den Besuchern, deren Abend am 26. Oktober vorzeitig beendet war, Freikarten zugesagt, um sie zu entschädigen. Wie sie nach der Ermittlung des Anrufers nun weiter verfahren wollen, steht noch nicht fest, erklärt Ann-Katrin Dölken, die Pressesprecherin des Freizeitparks: „Wir sind sehr froh, dass die Ermittlungen nun so weit sind und der Anrufer ermittelt wurde. Wir werden nun für uns die rechtlichen Schritte prüfen.‘‘

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