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Mercaden: Die Stadt arbeitet mit Hochdruck an der Baugenehmigung

dzMercaden Dorsten

Etwa 100 Dorstener werden am 14. Februar aus erster Hand erfahren, wie die Mercaden auf Erfolg getrimmt werden sollen. Eine neue Animation des künftigen Untergeschosses gibt es bereits.

Dorsten

, 04.02.2019 / Lesedauer: 2 min

Sechs Millionen Euro werden in diesem und im nächsten Jahr in das kriselnde Einkaufszentrum am Westwall gepumpt. Drei Jahre nach der Eröffnung stehen mehr als ein Dutzend Ladenlokale leer, manche waren nie vermietet worden.

Die Baugenehmigung für den millionenschweren Umbau - im Fachjargon „Repositionierung“ genannt - könnte schon bald erteilt werden. Viele Akten seien schon geprüft, bestätigte Baudezernent Holger Lohse. Wenn die letzten Unterlagen vorliegen, könne „binnen weniger Tage“ grünes Licht gegeben werden.

„Wir haben an den statischen Berechnungen noch etwas verändert“, räumte Andrea Hegenbarth ein. Sie ist die Leiterin des Centermanagements bei der Koprian IQ. Das Hamburger Unternehmen ist seit Anfang 2018 dafür verantwortlich, das Mercaden-Schiff auf Erfolgskurs zu bringen.

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Zum ersten Mal wird die Koprian IQ in einer Bürgerversammlung erläutern, wie sie ein Einkaufszentrum auf Vordermann bringen möchte. Rund ein Dutzend „Malls“ hat das Unternehmen bereits „repositioniert“. Der Vorsitzende der Geschäftsführung, Helmut Koprian, reist am 14. Februar auf Initiative der Dorstener Zeitung persönlich aus Hamburg an, um ab 20 Uhr seine Ideen in Wort und Bild zu erläutern und sich der Diskussion mit den Dorstenern, die sich bis letzten Donnerstag angemeldet haben, zu stellen. „Das haben wir noch nie gemacht“, sagt seine rechte Hand, Andrea Hegenbarth.

Die Mieter in den Mercaden werden, sobald die Baugenehmigung vorliegt, über die Zeitplanung im Detail informiert. Dass auf sie schwere Zeiten zukommen, ist klar. Schließlich sollen u.a. ein neuer Lichthof gebaut und eine Rolltreppe versetzt und vergrößert werden.

Mercaden: Die Stadt arbeitet mit Hochdruck an der Baugenehmigung

So stellen sich die Planer das künftige Untergeschoss der Mercaden vor - mit plätscherndem Brunnen. © Koprian IQ

Auch Bürgermeister Tobias Stockhoff und Baudezernent Holger Lohse haben ihr Kommen zugesagt. Sie können vermutlich am besten Fragen zur Vergangenheit des Einkaufszentrums beantworten, weil sie in unterschiedlicher Form am damaligen Entscheidungsprozess beteiligt waren.

Der Blick von Helmut Koprian ist hingegen eindeutig in die Zukunft gerichtet. Und die wird für die Mercaden eine erfolgreiche sein. Davon ist er - im Gegensatz zu vielen Dorstenern - überzeugt.

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