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Ein Investor setzt in Wulfen-Barkenberg Akzente: Die Triamis Immobiliengesellschaft hat drei Wohnhäuser am Robinsonplatz aufgekauft, kernsaniert und auf Gaszentralheizungen umgerüstet.

Wulfen-Barkenberg, Dorsten

, 30.08.2018 / Lesedauer: 3 min

Thomas Knedel ist seit 20 Jahren im Immobiliengeschäft im Frankfurter Raum zu Hause. Der Investor aus Bad Homberg hat seine Fühler nach Nordrhein-Westfalen ausgestreckt und ist in Wulfen-Barkenberg fündig geworden: „Genau das richtige Pflaster für uns. Wir sehen gute Perspektiven, da die Region Entwicklungspotenzial hat“, sagt er auf unsere Anfrage.

Es handelt sich um drei Mehrfamilienhäuser am Robinsonplatz 1-3 mit insgesamt 26 Wohneinheiten. 14 davon sind frei und sollen jetzt nach ihrer aufwendigen Sanierung „langfristig vermietet werden“, wie der Geschäftsführer der Triamis Immobiliengesellschaft, Thomas Knedel, sagt.

Nachtspeicheröfen sind nicht nachhaltig

„Da Nachtspeicheröfen aus unserer Sicht nicht nachhaltig sind, haben wir die Gaswerke davon überzeugt, eine Gasleitung zu legen“, sagt Knedel auch. Wichtige Voraussetzung dafür, dass die Häuser seiner Immobilien-Gesellschaft auf Gaszentralheizungen umgerüstet werden können. Eine Novität in Wulfen-Barkenberg, dem Stadtteil ohne Schornsteine. Nachtspeicheröfen sind nämlich in fast allen Altwohnbeständen gang und gäbe.

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Als 1975 die drei- bis viergeschossigen Wohnhäuser am Robinsonplatz errichtet wurden, galten Nachtspeicheröfen als Heizungen der Wahl. Kohlekraftwerke lieferten seinerzeit günstigen Strom. Die Zeiten haben sich geändert, die Nachtspeicheröfen kamen in die Jahre, Strom wurde immer teurer. Darüber klagen heute viele Barkenberger, insbesondere in größeren Wohneinheiten anderer Vermieter im Ortsteil.

Lebensqualität in Häusern erhöht

Über einen Makler ist Triamis auf die Mehrfamilienhäuser in Barkenberg aufmerksam geworden, die zuvor einem holländischen Investor gehört haben. „Sie passen sehr gut in unsere Vorstellungen“, sagt Knedel. Kleinere Wohnhäuser, nicht allzu viele Wohnungen, aber mit Entwicklungspotenzial, das sähe er gerne. „Eine kostspielige Entscheidung, aber für uns der einzige Weg, die Lebensqualität in den Häusern auf den heutigen Standard zu heben.“

Die freien Wohnungen sind gründlich renoviert worden. Neben einer Gasheizung haben sie neue Bäder bekommen, Wände und Böden sind hergerichtet worden. „Ein Wohnhaus hat einen Aufzug“, sagt Knebel.

Zwischen 78 und 94 Quadratmeter groß

Die Wohnungen sind zwischen 78 und 94 Quadratmeter groß, haben dreieinhalb oder viereinhalb Räume und kosten kalt zwischen 6,20 Euro und 6,50 Euro. „Wir haben die Mieten im Ortsteil im Blick gehabt und natürlich darauf geschaut, was für Mieter in Barkenberg bezahlbar ist“, so der Investor. Interessiert sei seine Gesellschaft an langfristigen Mietern und stabilen Verhältnissen.

Seit 20 Jahren zufrieden

Eine von uns befragte Langzeitmieterin in einem der drei Häuser passt bestens ins Bild des Unternehmens: „Ich wohne seit 20 Jahren hier, es ist wunderbar und der neue Vermieter kein Problem. Auch die Sanierungsarbeiten sind gut über die Bühne gegangen“, lobt die Frau den neuen Hausherrn. Der verspricht, für seine Mieter direkt erreichbar zu sein und nicht über eine Hotline, wie es in Barkenberg bei der LEG beziehungsweise der Altro Mondo der Fall ist.

Für alle Neugierigen und Mietinteressenten gibt es am 8. September (Samstag) die Möglichkeit, sich von der neuen Wohnqualität am Robinsonplatz ein Bild zu machen. Zwischen 13 und 15 Uhr ist „offene Tür“ in einer Musterwohnung. Für Rückfragen wenden sich Interessenten an Triamis Dorsten GmbH, Ferdinandstr. 14, 61348 Bad Homburg, Tel. (06172) 94 372 76 oder E-Mail.
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