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Arbeitskreis untersucht Verkehrssituation auf der Lembecker Straße

dzRhader Bürgerforum

Wie gefährlich ist die Lembecker Straße zwischen der Apotheke und dem Senioren- und Pflegeheim Mantra? Das hat der Arbeitskreis Rhader Rahmenplan des Bürgerforums Rhade untersucht.

Dorsten, Rhade

, 08.11.2018 / Lesedauer: 2 min

Wir haben auf diesen etwa 200 Metern 14 Problemstellen ausmachen können“, erklärte Johannes Loick vom Arbeitskreis. Er präsentierte beim letzten Treffen des Bürgerforums eine ausführliche Liste der Gefahrenstellen und erläuterte Beispiele: „Der Fuß- und der Radweg endet Richtung Lembeck beim Eiscafé Roma. Wo sollen die Menschen hin?“

Am 20. September habe man sich mit Georg-Karl Lann (Straßenverkehrsangelegenheiten), Christoph Möllers (Abteilungsleiter der Verkehrsplanung) und Hans Rommeswinkel (Sachgebietsleiter Grünflächen- und Freiraumplanung) die Situation vor Ort angesehen. „Jetzt ist es unsere Aufgabe, eine Beschreibung der Soll-Gesamt-Verkehrsveränderung zu entwickeln, das heißt, wie wir uns die Verkehrsführung dort in der Zukunft vorstellen. Damit wollen wir möglichst viele der 14 Problemstellen beseitigen.“

Wunsch und Wirklichkeit

Alle Gefahrenstellen zu entschärfen, werde aber wahrscheinlich nicht möglich sein. „Die Kreuzung mit der Gemener Straße gefährdet alle Verkehrsteilnehmer. Ein Kreisverkehr wäre mein Wunsch. Das geht technisch aber nicht, weil der Bahnübergang so nah ist“, nannte Johannes Loick ein Beispiel. Und auch die Wirtschaftlichkeit sei ein wichtiger Faktor. „Sobald wir unsere Ideen zusammengefasst haben, werden wir sie mit der Stadt besprechen, damit wir beim nächsten Bürgerforum darüber berichten können.“ Wichtig ist Johannes Loick vor allem eins: „Es geht um die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer: Autofahrer, Radfahrer, Fußgänger und auch Rollatoren-Benutzer, die wir immer mehr haben.“

Verkehrszählung wird angestrebt

Auch bei dem Thema Verkehrszählung bleibe man dran. 2010 wurde elektronisch der fließende Verkehr erfasst. 2017 wurde einmal der Versuch unternommen, elektronisch den fließenden Verkehr und manuell die Fußgänger und Radfahrer zu zählen. „Die wurde aber aufgrund eines Gewittereinbruchs abgebrochen“, weiß Johannes Loick.

Seitdem ist kein neuer Versuch gestartet worden, die Verkehrsteilnehmer zu erfassen. Die Stadt Dorsten und der Kreis Recklinghausen versprachen aber auf Nachfrage der Redaktion, dass sie sich nun kurzfristig dazu miteinander besprechen werden.

Die nächsten beiden Termine für das Rhader Bürgerforum stehen fest: 18. März und 15. Juli, jeweils um 19.30 Uhr.
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