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A 31-Baustelle in Dorsten und Schermbeck bleibt noch länger bestehen

dzBauarbeiten

Die Bauarbeiten auf dem 4,7 Kilometer langen Teilstück der A 31 in Dorsten und Schermbeck dauern noch länger als geplant. Das hat Auswirkungen auf eine weitere geplante A 31-Baustelle.

Dorsten, Schermbeck

, 07.12.2018 / Lesedauer: 3 min

Noch im September hatte die zuständige Behörde „Straßen.NRW“ verkündet, dass an Weihnachten wieder absolut freie Fahrt auf der A 31 zwischen den Anschlussstellen Schermbeck und Dorsten-West herrschen sollte. Im Oktober war dann vom Ende der Bauarbeiten im ersten Quartal 2019 die Rede. Nun heißt es: „Die Baustelle auf der A 31 zwischen den Anschlussstellen Lembeck und Dorsten-West dauert bis Anfang April 2019“, teilte Markus Miglietti, Pressesprecher der Straßen.NRW-Autobahnniederlassung in Hamm, am Freitag (7.12.) mit: „Voraussichtlich.“

Wetter muss mitspielen

Denn das Wetter muss mitspielen: „Bei einigen Gewerken brauchen wir sowohl trockenes Wetter als auch bestimmte Wärmegrade.“ Heißt: Bei Regen (wie er aktuell gerade die Bauarbeiten verhagelt) „oder gar Frost sei zum Beispiel das Aufbringen von Asphalt aus technischer Sicht nicht möglich. „Für die Fahrbahn-Markierungen ist ebenso absolute Trockenheit gefordert.“ Bei Brückenbaumaßnahmen seien häufig Korrosionsschutzarbeiten notwendig. „Auch diese können oft nur dann durchgeführt werden, wenn es trocken ist.“

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Auch Parkplätze bleiben dicht

Deshalb müsse die Behörde die ersten schönen Frühlingstage abwarten, bis sie die Baustelle abbauen könne. „Bei jeder durchgeführten Baumaßnahme steht für den Landesbetrieb Straßenbau NRW die absolute Sicherheit der Verkehrsteilnehmer sowie die Qualität im Vordergrund“, betont Markus Miglietti. Nach seinen Worten müssen bis Anfang April auch die Parkplätze Holsterhausen und Lüningskamp samt der dortigen Auf- und Abfahrten geschlossen bleiben.

Die derzeitigen Bauarbeiten im sogenannten rund 4,7 Kilometer langen „Baulos Schermbeck“ hatten sich zunächst wegen „unerwarteter örtlicher Begebenheiten wie die nicht ausreichende Festigkeit des Bodens“ verzögert. Die derzeitige Auslastung in der Baubranche habe ihr Übriges getan: „Durch den aktuellen Konjunktur-Hochlauf war es nicht möglich, diese Probleme zeitlich zu kompensieren“, so Miglietti im Oktober auf unserer Nachfrage.

Derzeit läuft die vierte Bauphase

Zurzeit befindet sich die Baustelle in der vierten Phase. Dabei wird die Fahrtrichtung Bottrop saniert. In der fünften Bauphase werden Arbeiten im Mittelstreifen durchgeführt. Hierzu zählen zum Beispiel der Rückbau der Nothaltebuchten und Mittelstreifenüberfahren. Auch müssen die Schutzplanken montiert werden. „Die Restarbeiten laufen dann in Tagesbaustelle“, so Miglietti.

Lückenschluss nicht vor 2020

Wegen der Verzögerungen muss die Straßen.NRW-Autobahn-Niederlassung Hamm den für 2019 geplanten „Lückenschluss“ verschieben. Eigentlich sollte im kommenden Jahr die komplette A 31-Fahrbahn zwischen Dorsten-West und Dorsten-Süd (also zwischen den aktuellen Baustellen Gladbeck/Kirchhellen und Schermbeck/Dorsten) saniert werden. „Wir werden dann andernorts eine Baustelle dazwischenschieben und danach zur A 31 zurückkehren“, so Markus Miglioetti. Ob dies 2020 oder erst 2021 der Fall sein wird, könne er derzeit noch nicht sagen.

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Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm sperrt Freitagnacht (7.12.), ab 21 Uhr, bis Samstagmorgen, 9 Uhr, die Autobahn 31 zwischen Dorsten-West und Schermbeck in Richtung Emden. Der Verkehr wird über die Bedarfsumleitung geführt. Innerhalb der Verkehrsführung vor der Baustelle im Bereich Schermbeck müssen kurzfristig Fahrbahnschäden und Regeneinläufe saniert werden. „Da hier nur zwei provisorische Fahrstreifen liegen, besteht nicht genügend Platz, um die Arbeiten auszuführen und gleichzeitig den Verkehr fahren zu lassen. Hierdurch ergibt sich somit die Vollsperrung der A31 für zwölf Stunden“, schreibt Straßen-NRW in der Mitteilung.
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