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Medienhaus Lensing
09.02.2012 13:48 Uhr
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«Voice of Germany»: Die Finalisten im Kurzporträt

Berlin (dpa) Von den vielen Anwärtern auf den Titel «The Voice of Germany» sind zum Finale vier übriggeblieben. Die dpa stellt sie kurz vor:Von Thomas Bremser, dpa

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Wer wird «The Voice of Germany»? Foto: Jörg Carstensen (Foto: dpa)

Kim Sanders (43, Team Nena) - Die Amerikanerin, die mittlerweile in Darmstadt wohnt, hat ein Ziel: Endlich als Solokünstlerin in Deutschland Fuß fassen. «The Voice» soll ihr dabei helfen. Sanders hat bereits zwei Solo-Alben produziert und sang Ende der 90er Jahre für das Disco-Pop-Projekt Culture Beat. Die 43-Jährige ist eindeutig die Erfahrenste unter den Finalisten und spätestens seit ihrer starken Darbietung des Klassikers «Killing me softly» in der vierten Liveshow eine Favoritin. Ihr Finalsong «Haunted» ist eine gefühlvolle Ballade, die laut Moderator Stefan Gödde im Halbfinale für «kollektive Gänsehaut» sorgte.

Michael Schulte (21, Team Rea Garvey) - Vom Dachboden auf die Showbühne: Der Rotschopf aus Schleswig-Holstein stellt seit Jahren Coversongs, die er daheim auf dem Dachboden in Dollerup produziert, online. Auf YouTube hat ihn auch sein heutiger Coach Rea Garvey entdeckt. Der 21-Jährige steigerte sich von Liveshow zu Liveshow, legte seine anfängliche Schüchternheit ab und könnte dank seiner umtriebigen Werbung auf Facebook das Finale sogar gewinnen. Dort singt Schulte die Ballade «Carry me home», die stark an den britischen Schmusesänger James Blunt erinnert. Schultes größter Wunsch: Einmal im Stadion seines Lieblingsclubs Eintracht Frankfurt singen.

Ivy Quainoo (19, Team BossHoss) - Show statt Studium: Eigentlich wollte die Berlinerin mit ghanaischen Wurzeln nach dem Abitur Gesang studieren, doch dann bewarb sie sich bei «The Voice». Die Jungs von BossHoss begeisterten sich sofort für die 19-Jährige, die Zuschauer wählten sie Woche für Woche in die nächste Runde. Quainoo, die gerne mal mit Sänger James Morrison ein Duett aufnehmen würde, beeindruckt vor allem mit ihrer gefühlvollen Soulstimme. Der Jüngsten unter den Finalisten ist ihre Unerfahrenheit auf der Bühne kaum anzumerken. Die Finalsingle «Do you like what you see» könnte auch als Titelsong für einen James-Bond-Film durchgehen.

Max Giesinger (23, Team Xavier Naidoo) - Wartende Teenis in der Hotellobby und «Einladungen für diverse Babys»: Der 23-Jährige ist Mädchenschwarm und Sonnyboy der Show. Der Deutsch-Rocker überzeugte das Publikum in den letzten Wochen nicht nur mit seiner rauen Stimme, sondern auch seinem breiten badischen Akzent. Freunde und Familie in Waldbronn schauen die Show regelmäßig zusammen - im Fußballvereinsheim des Dorfes. «Ich will den Sieg nach Baden holen», versichert der 23-Jährige. Ins Finale, in dem er seinen Song «Dach der Welt» präsentiert, schaffte es Giesinger auch dank seinem Coach Xavier Naidoo, der ihm im Halbfinale dem erfahreneren Mic Donet vorzog.



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