Karneval in Feldhausen: Im Pfarrheim am Vikars Kamp waren die Jecken los

FELDHAUSEN Die fünfte Jahreszeit hatte auch Feldhausen an diesem Wochenende voll im Griff. Im Pfarrheim am Vikars Kamp waren am Samstagabend die Jecken los. Schrille Kostüme und ein kurioses Programm sorgten für einen ausgelassenen und stimmungsvollen Abend.

  • Den Auftakt des Programmes bildete die Tanzgarde Blau-Weiß Feldhausen.

    Den Auftakt des Programmes bildete die Tanzgarde Blau-Weiß Feldhausen. Foto: Astrid Mohr

„Karneval vom Feinsten“, versprach Rainer Vosbeck zu Beginn des Abends den Anwesenden und er sollte Wort halten. Den Auftakt des Programmes bildete die Tanzgarde Blau-Weiß Feldhausen, die dem Publikum ordentlich einheizte und die Stimmung somit unmittelbar nach oben trieb.

Der professionellen Tanzeinlage der Mädels wurde aber schon bald Konkurrenz gemacht. Acht Männer in Strumpfhosen und Tutu betraten die Tanzfläche und boten einen skurrilen Ballettauftritt. An Grazie und Ästhetik zwar ausbaufähig, aber an Unterhaltungswert kaum zu überbieten erntete das Männerballett tosenden Applaus des Publikums und kam auch um eine Zugabe nicht herum. „2,5 Tonnen in Vollendung“, schwärmte Rainer Vosbeck mit einem Augenzwinkern.

Alte Hasen


Als alte Hasen auf der Bühne durfte natürlich auch der kfd-Theaterkreis nicht fehlen. Mit „Ein bisschen Spaß muss sein“ animierte Bärbel Lindmeyer als Roberto Blanco Kopie die Feldhausener zum Mitsingen. Und auch mit dem nächsten Auftritt boten sie einen Klassiker. „Ich bin so froh, dass ich nicht evangelisch bin“, schallte es durch den Saal und bald schunkelten die bunt kostümierten Feldhausener Arm in Arm. Ob Cowboys, Piraten, Hexen oder Matrosen – der Fantasie war an diesem Abend keine Grenze gesetzt.

„Auch die Presse ist heute Abend hier“, verkündete Rainer Vosbeck schließlich. Und zwar vom Grevenbroicher Tagesblatt. Mit einem wohlbekannten „Ach Schätzelein“ betrat Hedi Brinkmann als Horst Schlämmer den Saal. Wie das Original wusste sie genau, wie man mit dem Publikum spielt. Sie streifte durch den Saal und nahm die Anwesenden reihenweise auf den Arm.

Schrulliger Journalist

„Aber eigentlich bin ich ja Popstar“, verriet der schrullige Journalist am Ende und verabschiedete sich mit einer Gesangseinlage.
Das bunte Treiben im Pfarrheim wollte einfach kein Ende nehmen. „Das Dorf steht Kopf“, so Rainer Vosbeck. „Aber so kennt man die Feldhausener: trinkfest und arbeitsscheu.“
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Autor
Astrid Mohr
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    27. Februar 2011, 16:04 Uhr
    Aktualisiert:
    27. Februar 2011, 16:05 Uhr