Staatsanwaltschaft: Explosion in der Nordstadt war möglicherweise Suizidversuch

DORTMUND Dramatische Wendung bei den Ermittlungen zur Explosion in der Nordstadt: Der Gasherd in der Dachgeschoss-Wohnung war manipuliert. Die Mordkommission der Polizei Dortmund und die Staatsanwaltschaft haben den Fall übernommen. Ein Suizidversuch wird nicht ausgeschlossen.

  • Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Ursache für die Explosion war ein manipulierter Gasherd.

    Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Ursache für die Explosion war ein manipulierter Gasherd. Foto: Oliver Schaper

Aktualisierung, 12.26 Uhr

"Wir gehen davon aus, dass der Inhaber der Wohnung die Explosion verursacht hat", sagte am Dienstagmittag Henner Kruse, Sprecher der Staatsanwaltschaft. Ein Suizidversuch sei nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht ausgeschlossen. 

Erstmeldung 11.36 Uhr:

"Die Ermittlungen der Kriminalpolizei und eines hinzugezogenen Sachverständigen für Gasanlagen ergaben, dass die Gasversorgung in der Wohnung ohne Mängel oder Undichtigkeiten war", schrieben die Polizei und Staatsanwaltschaft in einer Pressemitteilung am Dienstagvormittag.

Dabei wurde jedoch festgestellt, dass der Gasherd in der Wohnung manipuliert worden sei. Das habe die Explosion ausgelöst, so die Ermittler.

Trümmerteile regneten auf Bürgersteig

Am Montagvormittag war bei der Explosion in der Dachgeschoss-Wohnung des Mehrfamilienhauses in der Nordstraße das halbe Dach zerstört worden. Der Bewohner der Dachgeschoss-Wohnung wurde bei der Explosion schwer verletzt.
Trümmerteile regneten auf die Straße und in den Hinterhof. Mehrere Autos wurden beschädigt, glücklicherweise war zum Zeitpunkt der Explosion kein Passant auf dem Bürgersteig am Haus.
 
Verletzter noch nicht vernehmungsfähig

Der 21-jährige Mieter der Wohnung konnte zum Hergang noch nicht vernommen werden; meldet die Polizei. Er befindet sich in einem Krankenhaus.

Eine Befragung des Mieters ist nach Auskunft der behandelnden Ärzte in den nächsten Tagen noch nicht möglich. Es besteht jedoch keine Lebensgefahr für den Verletzten.
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