Rhader Weihnachtsmarkt: Warme Verpackungen waren heiß begehrt

RHADE "Mit dieser Mütze bekommst du keine kalten Ohren." Warme "Verpackungen" für kalte Tage waren auch auf dem Rhader Weihnachtsmarkt heiß begehrt.

  • Zuckerstangen für warm eingepackte Leckermäulchen.

    Zuckerstangen für warm eingepackte Leckermäulchen. Foto: Ralf Pieper

So durfte sich der Stand mit Mützen, Handschuhen und Schals über regen Zuspruch freuen.

Etwas kleiner als geplant

Der Weihnachtsmarkt rund um die Urbanuskirche in Rhade fiel in diesem Jahr etwas kleiner aus als geplant. Neun Händler, meist von auswärts, sagten kurzfristig ab, mit dem Wetterchaos als Begründung. Aber die verbliebenen 35 Stände machten diesen „Verlust“ mit vorweihnachtlicher Stimmung und guter Laune mehr als wett.

  • Der Rhader Weihnachtsmarkt lockte zur Urbanuskirche.
  • Zuckerstangen für kleine Leckermäulchen.
  • An der Reibekuchenpfanne war es warm.
  • Für jeden gab es die passende Mütze.

Weihnachtsmarkt Rhade

Nach der Eröffnung durch Organisator Christoph Höller und Grußworten von Pfarrer Heinz Bruder und Bügermeister Lambert Lütkenhorst strömten die Besucher zu den Ständen. Die Rhader Schule, der Kindergarten und die Vereine waren mit Ständen vertreten. Spielwaren, Weihnachtsdeko, Kunsthandwerk, Kleidung, Kräuterbonbons oder Plätzchen erfreuten sich großer Beliebtheit.

Eisige Temperaturen

Bei eisigen Temperaturen und einem „erfrischenden“ Wind war alles, was warm hält, besonders beliebt: Von wärmender Kleidung bis hin zum Glühwein für die Wärme von innen. Für Speis und Trank war bestens gesorgt. Viele Besucher deckten sich ordentlich mit Dekorationen fürs bevorstehende Fest ein, andere kamen zum Markt, um sich am Glühweinstand mit Nachbarn und Freunden auf die Weihnachtszeit einzustimmen. Wie immer bei Feierlichkeiten in Rhade war das ganze Dorf auf den Beinen.

Festliche Unterhaltung

Für festliche Untermalung und Unterhaltung sorgten die Schützenkapelle Rhade, der Akkordeon-Spielring, der Männergesangsverein und der ökumenische Frauenchor. Der Weihnachtsmarkt war ein Fest von Rhadern für Rhader. Aber auch Besucher und Händler von außerhalb lobten die angenehme Atmosphäre und die gute Stimmung.

Pfannkuchenzelt

Hinsichtlich der Kälte zeigten sich die Rhader erfinderisch. Im Pfannkuchenzelt sah man sechs Damen rund um die heiße Pfanne gemeinsam fünf Reibeplätzchen wenden. Der Wirt am anderen Stand umarmte immer wieder den warmen Suppenkessel.
Andere wärmten sich auf die schönste Art und Weise und schlenderten eng umschlungen über den Markt.