Mit freundlicher Unterstützung von

Müller: «Wollen einfach mal zeigen, wer...»

München (dpa) Franz Beckenbauer prophezeit eine schöne «Fußballnacht», die Bayern-Profis wollen im Pokal-Viertelfinale den «härtesten Konkurrenten» aus dem Weg räumen.

  • Thomas Müller möchte mit den Bayern den BVB aus dem Pokal-Wettbewerb schmeißen. Foto: Andreas Gebert

    Thomas Müller möchte mit den Bayern den BVB aus dem Pokal-Wettbewerb schmeißen. Foto: Andreas Gebert Foto: dpa

Voller Selbstvertrauen präsentierten sich Thomas Müller und Toni Kroos zwei Tage vor dem prestigeträchtigen Duell im DFB-Pokal - zu großen Sprüchen setzten die beiden Mittelfeldakteure nur im Ansatz an. «Wir sehen uns sehr stark und wissen auch, was Dortmund kann und womit sie uns in letzter Zeit wehgetan haben. Wir wollen einfach mal wieder zeigen, wer...», sagte Müller, und ergänzte nach einer kurzen Pause. «Ich liefer' keine Überschriften.»

Die vergangenen zwei Jahre haben dem Münchner Fußball- Rekordmeister arg wehgetan. Zwar behaupteten Kroos und Müller, dass die schlechte jüngste Bilanz sie nicht beschäftigte. Doch eine Niederlage am Mittwoch würde den in der Liga auf 17 Punkte enteilten Bayern einen kräftigen Stimmungsdämpfer versetzen. Doch daran glaubt Beckenbauer nicht. So ein hungriges Bayern-Team wie in diesen Tagen habe er selten erlebt, sagte der Münchner Ehrenpräsident in der «Bild»-Zeitung. «Deshalb bin ich sicher: Am Mittwoch werden diese Bayern von Dortmund nicht mehr so vorgeführt wie im Pokalfinale mit 2:5.»

Neben dieser Pleite im Pokal gab es in den vergangenen fünf Liga-Spielen keinen Bayern-Sieg mehr. Der 2:1-Erfolg im Supercup vor der Saison sollte für die titelhungrigen Münchner kein großer Trost sein. «Für mich geht es nicht um die Vergangenheit, sondern um das was kommt», betonte Müller. «Für uns geht es darum, Titel zu gewinnen und deswegen sollten wir am Mittwoch Dortmund besiegen.» Man sei «einfach top drauf», hob Müller hervor. «Es gibt uns keine Sieggarantie, aber die Zeitpunkt ist nicht der schlechteste.»

Der beim 6:1 gegen Bremen vorsorglich ausgewechselte Javi Martínez (Adduktorenprobleme) soll einsatzfähig sein. Ersetzen muss Trainer Jupp Heynckes dagegen den gesperrten Franck Ribéry. «Er ist ein exzellenter Spieler für die Mannschaft», betonte Müller. Aber angesichts der großen Qualität des FC Bayern «sollte so ein Ausfall uns am wenigstens treffen».

Kroos berichtete nach der Vormittagseinheit von einer «sehr fokussierten» Mannschaft. «Man merkt, dass es ein weiteres K.o.-Spiel ist. In der Liga stehen wir sehr gut da, da wird es keine K.o.-Spiele mehr geben, denke ich», sagte Kroos vor dem Duell gegen eine Mannschaft, die «so gut wie auf Augenhöhe ist». «Wenn wir an die 100 Prozent kommen, werden wir gewinnen», erklärte der Nationalspieler, für den die Bayern die Nummer 1 sind. «Wir konnten es leider die letzten zwei Jahre nicht beweisen, auch wenn es da schon meine Meinung war. Aber Dortmund ist zweimal absolut verdient Meister geworden.»

KOMMENTARE

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

?

KOMMENTAR HINZUFÜGEN

Überschrift (max. 70 Zeichen)
Meine Meinung (Noch  Zeichen verfügbar.)
Benutzername
Passwort
Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschließen.
Um sich registrieren zu können, müssen Sie uns mindestens einen Benutzernamen, ein Passwort und Ihre E-Mail-Adresse mitteilen.

gewünschter Benutzername

gewünschtes Passwort

Wiederholung Passwort

E-Mail

Abonummer

Ich bin damit einverstanden, künftig über Neuigkeiten informiert zu werden

Ich habe die AGB gelesen und stimme diesen zu.

Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und stimme dieser zu.

Sicherheitsfrage
Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wie viele Sekunden hat eine Minute?   
Autor
Christian Kunz, dpa
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    25. Februar 2013, 13:47 Uhr
    Aktualisiert:
    25. November 2013, 18:03 Uhr