http://ad.de.doubleclick.net#oms.dorstener-zeitung.de#business#dcopt=ist;#1272301850#728#90#2
http://ad.de.doubleclick.net#oms.dorstener-zeitung.de#business##2114812125#120#600#3
Medienhaus Lensing
09.03.2010 14:05 Uhr
Schriftgröße: A A A

Bilanzvorlage: Post will wieder Dividende von 0,60 Euro zahlen

BONN Nach einem Nettogewinn will die Deutsche Post für 2009 eine unveränderte Dividende von 60 Cent je Aktie ausschütten. Das teilte das Unternehmen am Dienstag in Bonn bei Vorlage der Bilanz mit. Nach einem Milliardenverlust im Vorjahr verbuchte der weltweit tätige Logistikkonzern dank des Verkaufs der Postbank an die Deutsche Bank unterm Strich wieder einen Gewinn von 644 Millionen Euro.dpa

«
1/2
»

Der Post Tower in Bonn. (Foto: dpa)

Artikel aus diesem Ressort
Lust auf mehr? Dann testen Sie uns! Erhalten Sie unsere Tageszeitung zwei Wochen lang gratis.
Erreicht wurde dieses Ergebnis trotz der Konjunkturflaute vor allem durch einen rigiden Sparkurs sowie den Verkauf der Tochter Postbank an die Deutsche Bank. Für 2009 will die Post eine unveränderte Dividende von 60 Cent je Aktie ausschütten.

Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise drückten 2009 stark auf Umsatz und operatives Ergebnis, die im Vorjahresvergleich deutlich schrumpften. Die Einbußen insgesamt konnten durch einen strikten Sparkurs begrenzt werden. Die Kosten wurden um rund 1,1 Milliarden Euro gesenkt.

Ziele übertroffen

„Wir haben die Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise erfolgreich gemeistert und unsere Ziele für 2009 übertroffen“, bilanzierte Post-Vorstandschef Frank Appel am Dienstag. Für dieses Jahr erwartet der Konzern bei einer konjunkturellen Erholung einen Anstieg des operativen Ergebnisses und auch des Gewinns.

Vor allem das heimische Briefgeschäft, eine der Säulen und Hauptgewinnbringer des Konzerns, ist aber mit Unsicherheiten behaftet. Nach dem Bundestagsbeschluss droht dem früheren Staatsmonopolisten zum 1. Juli der Wegfall des Mehrwertsteuerprivilegs bei den wichtigen Geschäftskunden.

Appel, der diese Entscheidung als rechtswidrig bezeichnet hatte, ließ offen, ob die Post möglicherweise dagegen klagen werde. Zunächst einmal wolle man abwarten, ob das Gesetz tatsächlich verabschiedet werde und wie die Bestimmungen genau aussähen. Die Belastung für die Post lasse sich noch nicht beziffern, sagte Appel. Das hänge auch davon ab, wie die Wettbewerbssituation sei und für welche Preise die Post sich entscheide.

E-Mails ersetzen Briefe

Besonders die Expresssparte und das Speditionsgeschäft litten unter dem weltweiten Konjunktureinbruch. Im vierten Quartal zeichnete sich aber eine Erholung ab. Insgesamt sank der Jahresumsatz um 15,2 Prozent auf 46,2 Milliarden Euro. Im Briefgeschäft ging der Umsatz um 4,9 Prozent zurück - vor allem, weil der Trend zu E-Mails anhält und den klassischen Briefversand ersetzt.

Das operative Ergebnis vor Einmaleffekten brach um 26,8 Prozent von 2,01 auf 1,47 Milliarden Euro ein, übertraf aber die eigene Prognose. Vor allem der seit Jahren anhaltende Rückgang des Briefgeschäfts schlug hier zu Buche. Das operative Ergebnis vor Einmaleffekten beim Brief fiel um 14 Prozent auf rund 1,41 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr erwartet die Post bei einer „moderaten Erholung der weltweiten Transportmengen“ ein operatives Ergebnis vor Einmaleffekten von 1,6 bis 1,9 Milliarden Euro.

An der Börse sorgten die Zahlen und der Ausblick für Ernüchterung. Der Kurs des Dax-Unternehmens sank zeitweise um mehr als zwei Prozent und verharrte im Minus. Künftig will das Unternehmen 40 bis 60 Prozent des Konzerngewinns als Dividende ausschütten, wie Finanzvorstand Larry Rosen ankündigte.



70.000 Arbeitnehmer betroffen

1

Seelische Erkrankungen häufigste Ursache für Frühverrentungen

Psychische Gesundheit und die Wiedereingliederung im Betrieb stehen im Mittelpunkt einer Fachtagung in Salzgitter. Psychische Erkrankungen gelten als häufigste Ursache für Frühverrentungen. Foto: Julian Stratenschulte

Salzgitter Psychische und psychosomatische Erkrankungen werden zunehmend als ein gesellschaftliches Problem erkannt. Vor dem Hintergrund des erwarteten Fachkräftemangels wollen Arbeitgeber und Betriebsärzte das Problem stärker in ihren Fokus rücken und das Thema enttabuisieren. mehr...

2

Griechenland-Sorgen belasten den Dax

Frankfurt (dpa) Die Sorge vor weiteren Verzögerungen in Griechenland hat den Dax deutlich unter Druck gesetzt. Der deutsche Leitindex weitete seine frühen Verluste nach dem Mittag aus und ging am Ende 1,41 Prozent tiefer bei 6.692,96 Punkten über die Ziellinie. mehr...

3

Streiks und Proteste in Griechenland

Verstopfte Straßen in Athen. Wegen eines 48-stündigen Streiks wird der öffentliche Verkehr in ganz Griechenland wieder weitgehend lahmgelegt. Foto: Orestis Panagiotou (Archivbild)

Athen (dpa) In Griechenland wächst der Widerstand gegen die neuen Sparanstrengungen im Kampf gegen die Staatspleite. Während ein zweitägiger Streik den öffentlichen Verkehr im Land weitgehend lahmlegte, kam es im Zentrum Athens zu Zusammenstößen zwischen Autonomen und der Polizei. mehr...

4

Wie gehen Sie mit psychischem Druck am Arbeitsplatz um?

70.000 Arbeitnehmer in Deutschland seien wegen einer seelischen Erkrankung frühzeitig aus dem Beruf ausgeschieden, berichtet die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). Spüren Sie auch psychischen Druck am Arbeitsplatz? Und wenn ja, wie gehen Sie damit um? mehr...

5

Barclays mit starkem Gewinnrückgang

Als Reaktion auf den Gewinnrückgang kündigte Barclays zudem an, die Bonuszahlungen um ein Drittel auf 1,5 Milliarden Pfund zu senken. Foto: Andy Rain

London (dpa) Die Folgen der Schuldenkrise in Europa belasten die britische Großbank Barclays stärker als erwartet. Der Überschuss sank im vergangenen Jahr um 16 Prozent auf drei Milliarden Pfund, wie das Institut in London mitteilte. mehr...

Börse Frankfurt

Dax startet moderat im Plus

Der Dax ist am Donnerstag nach der jüngsten Seitwärtsbewegung etwas fester in den Handel gestartet. Als Kursstütze für den deutschen Leitindex sah ein Börsianer die mögliche Lösung für die griechischen Schuldenprobleme. mehr...

DAX

DAX: Schlusskurse im Späthandel am 10.02.2012 um 20:30 Uhr

An der Frankfurter Wertpapierbörse wurden im Späthandel am 10.02.2012 um 20:30 Uhr folgende Schlusskurse für die 30 Werte des Deutschen Aktienindex DAX festgestellt. (Stand und Veränderung zur Schlussnotierung am vorherigen Börsentag bei Aktien in Euro, bei Indizes in Punkten). mehr...

Dow Jones

New Yorker Schlusskurse am 10.02.2012

Die 30 Aktien des Dow Jones Industrial Index wiesen am 10.02.2012 um 22:25 Uhr MEZ folgende Schlusskurse auf. (Stand und Veränderung zur Schlussnotierung am vorherigen Börsentag bei Aktien in US-Dollar, bei Indizes in Punkten). mehr...

Devisen

Sorten- und Devisenkurse am 10.02.2012

Folgende Sorten- und Devisenkurse wurden am 10.02.2012 um 15:58 Uhr festgestellt. mehr...

Lade TED
 
Abstimmung wird geladen, bitte warten...
 


http://ad.de.doubleclick.net#oms.dorstener-zeitung.de#business##1954191635#300#250#4
Top-Links
Kontakt | Impressum | AGB | Datenschutz

Weitere Angebote aus dem Medienhaus Lensing:
RuhrNachrichten.de | MuensterscheZeitung.de | HalternerZeitung.de | GrevenerZeitung.de | EmsdettenerVolkszeitung.de | MünsterlandZeitung.de
Heja-BVB.de | Nahraum.de