Medienhaus Lensing
24.02.2013 22:01 Uhr
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In Oberhausen: Eskalation im Rockermilieu? 23-Jähriger angeschossen

OBERHAUSEN Die Polizei war schon das ganze Wochenende lang in erhöhter Alarmbereitschaft gewesen, denn ein Rockerclub hatte in Duisburg zum "Clubabend" geladen. Mehrfach schritten die Beamten ein - doch am Sonntagabend kamen sie zu spät: Ein 23-Jähriger aus dem Umfeld der "Hells Angels" wurde im benachbarten Oberhausen angeschossen.dot

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Logo der Hells Angels. Foto: Ronald Wittek/Archiv (Foto: dpa)

"Wie viele Schüssen fielen, wissen wir noch nicht", sagte Duisburgs Polizeisprecher Ramon van der Maart. Allerdings schon, wie viele trafen: Der 23-Jährige wurde mit zwei Schusswunden in ein Duisburger Krankenhaus eingeliefert. Der Mann hatte vor einem Fast-Food-Restaurant im Oberhausener Stadtteil Sterkrade in einem Auto gesessen, als die Schüsse fielen.

"Keine Lebensgefahr"

Dass das Opfer aus dem Umfeld der "Hells Angels" stammt, wurde der Polizei schnell klar, als 70 Mitglieder des Vereins vor dem Krankenhaus in Duisburg auftauchten.

Die Hilfe seiner Kollegen brauchte er allerdings gar nicht: Am späten Abend gab es von der Polizei Entwarnung: "Keine Lebensgefahr", so van der Maart.

Erhöhtes Aufgebot

Wer die Schüsse abgegeben haben könnte, war zunächst unklar. Die Polizei vermutet aber den Hintergrund der Schüsse in Streitigkeiten zwischen den unterschiedlichen Rockerbanden. Der Rockerclub "Satudarah" hatte am Freitag zu einem sogenannten "Clubabend" nach Duisburg geladen, worauf die Polizei seit Freitagnachmittag mit erhöhtem Aufgebot vor den Treffpunkten der Rocker reagiert hatte. "Wir können aber nicht vor jedem McDonalds oder Burger King stehen", sagte Polizeisprecher van der Maart.
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