Hintergründe und Rückblick
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München Vor rund einem Jahr hatte der arabische Frühling begonnen, er führte zu Umbrüchen in mehreren Staaten. Wie geht es jetzt weiter in der arabischen Welt? Zum Abschluss der Münchner Sicherheitskonferenz ist das die zentrale Frage.
Im Abseits? Russlands Außenminister Lawrow (l) und Vizeaußenminister Gruschko bei der 48. Sicherheitskonferenz in München. Foto: Tobias Hase (Foto: dpa)
Mit einer Diskussion über die Lage im Nahen Osten und der arabischen Welt geht am heutigen Sonntag die 48. Münchner Sicherheitskonferenz zu Ende. Dazu wurden unter anderem der tunesische Ministerpräsident Hamadi Jebali, Katars Regierungschef Scheich Hamad bin Dschasim al-Thani, die Außenminister der Türkei und Ägyptens sowie US-Senator Joe Lieberman erwartet.
Zudem waren der Direktor von Human Rights Watch, Kenneth Roth, sowie die Journalistin und Nobelpreisträgerin Tawakkul Karman aus dem Jemen als Gäste geladen. Karman war eine der treibenden Kräfte beim Volksaufstand gegen den seit 1978 herrschenden Präsidenten Ali Abdullah Salih.
Konferenz ist privat organisiert
Abschließend wollten die Konferenzteilnehmer über das Thema Cyber-Sicherheit diskutieren. Dazu wurden unter anderem der frühere CIA-Chef Michael Hayden, der russische Sicherheitssoftware-Spezialist Eugene Kaspersky und EU-Kommissarin Neelie Kroes erwartet.
Die Münchner Sicherheitskonferenz, an der mehr als 350 Spitzenpolitiker, Militärs, Wissenschaftler und Manager aus aller Welt teilnehmen, hatte am Freitag begonnen. Bei der Konferenz handelt es sich um ein privat organisiertes Treffen, auf dem keine Beschlüsse gefasst werden. Allerdings nutzen Spitzenpolitiker die Konferenz zu zahlreichen bilateralen Gesprächen abseits der Tagesordnung.
3000 Beamte schützen die Konferenz
Die Polizei ist mit mehr als 3000 Beamten im Einsatz, um die Konferenz zu schützen. Am Samstag hatten Kritiker der Konferenz gegen die Konferenz demonstriert - allerdings deutlich weniger als früher.
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