http://ad.de.doubleclick.net#oms.dorstener-zeitung.de#nationalnews#dcopt=ist;#572883621#728#90#2
http://ad.de.doubleclick.net#oms.dorstener-zeitung.de#nationalnews##1495691841#120#600#3
Medienhaus Lensing
08.02.2012 08:01 Uhr
Schriftgröße: A A A

Griechenland-Sparpaket auf der Zielgerade

Athen (dpa) In Griechenland gehen die Verhandlungen über das neue harte Sparpaket auf die Zielgerade. Ministerpräsident Lucas Papademos will sich am Mittwoch in Athen mit den Chefs der drei Regierungsparteien treffen, um das Paket zu billigen.

«
1/5
»

Aufgebrachte Demonstranten werden von der Polizei daran gehindert, das griechische Parlament zu stürmen. Foto: Orestis Panagiotou (Foto: dpa)

Die neuen Sparanstrengungen sollen Forderungen der internationalen Geldgeber erfüllen. Das ist Voraussetzung für das neue 130 Milliarden Euro schwere Hilfspaket zugunsten des pleitebedrohten Landes.

Ursprünglich war das Treffen für Dienstagabend geplant. Nach Angaben einer Sprecherin von Papademos' Büro mussten aber noch «Feinheiten» des Sparprogramms mit den Kontrolleuren der «Troika» aus EU, EZB und IWF abgestimmt werden.

Informationen des staatlichen Rundfunks zufolge soll es etwa 15 Seiten haben. Auf der Streichliste stehen neben Einschnitten im privaten Sektor auch Kürzungen der Ausgaben für Medikamente, für Rüstung sowie Kappung von Zuschüssen für Städte und Gemeinden. Papademos, ein parteiloser Finanzexperte, ist auf eine breite innenpolitische Unterstützung angewiesen.

In den monatelangen Verhandlungen im griechischen Schuldendrama sind derweil echte Fortschritte erzielt worden. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält es für möglich, dass die Verhandlungen über neue Sparanstrengungen Athens bis Donnerstagabend abgeschlossen sind. Es sei denkbar, dass ein Bericht der internationalen Finanzkontrolleure - Voraussetzung für weitere 130 Milliarden Euro - bis dahin fertig sei. Ohne neue Hilfen wäre Griechenland bis Ende März pleite.

Auch EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso zeigte sich am Dienstag zuversichtlich. «Ich glaube, dass wir einer Einigung sehr nahe sind», sagte er in Brüssel.

Am Abend sprach sich Merkel erneut gegen einen Euro-Austritt Griechenlands aus. «Ich will, dass Griechenland den Euro behält. Ich werde mich nicht daran beteiligen, Griechenland aus dem Euro raus zu drängen. Das hätte unabsehbare Folgen», sagte Merkel vor Studenten bei einer Veranstaltung in Berlin. Griechenland habe wesentlich größere Chancen, als es heute wahrnehme.

In Athen ging der Poker bis zur letzten Minute weiter weiter. Wie die Nachrichtenagentur dpa aus Regierungskreisen erfuhr, ist die Sparliste fertig. Informationen des staatlichen Rundfunks zufolge soll es etwa 15 Seiten haben. Papademos wollte sich noch am Dienstagabend erneut mit der «Troika» aus EU, IWF und EZB treffen. Dabei sollten die «letzten Pinselstriche» gesetzt werden, hieß es.

Im Programm stehen neben Einschnitten im privaten Sektor auch Kürzungen der Ausgaben für Medikamente, für Rüstung sowie Kappung von Zuschüssen für Städte und Gemeinden. Papademos, ein parteiloser Finanzexperte, ist auf eine breite innenpolitische Unterstützung angewiesen.

Außerdem traf sich Papademos auch mit dem Geschäftsführer des Internationalen Bankenverbandes IIF, Charles Dallara, sowie erstmals auch mit dem IIF-Präsidenten, dem Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann. Beobachter werteten dies als Hinweis, dass die parallel laufenden zähen Verhandlungen über einen Forderungsverzicht der privaten Gläubiger kurz vor dem Abschluss stehen könnten. Der Schuldenschnitt soll Athen den Planungen zufolge um Schulden im Ausmaß von 100 Milliarden Euro entlasten. Er ist ein wichtiger Baustein des neuen zweiten Hilfspaketes.

Insgesamt sollen 2012 weitere 4,4 Milliarden Euro eingespart werden. Geplant sind unter anderem kräftige Lohnkürzungen im Privatsektor zwischen 20 bis 30 Prozent. Die Regierung will zudem noch in diesem Jahr 15 000 Staatsbedienstete entlassen, bis 2015 sollen es 150 000 werden. Aus Protest gegen das neue Sparprogramm machten am Dienstag tausende Griechen mit einem 24-Stunden-Streik ihrem Ärger Luft. In Athen demonstrierten nach Schätzungen der Polizei rund 10 000 Menschen bei strömendem Regen gegen die massiven Sparpläne.



Laschet und Laumann

1

Doppelspitze soll CDU in NRW führen - Kritk von der Basis

Armin Laschet (l.) und Karl-Josef Laumann

Düsseldorf Die CDU in NRW hat einen Führungsstreit abgewendet und will mit einer Doppelspitze neu starten. Nachfolger für den scheidenden Parteivorsitzenden Norbert Röttgen soll Armin Laschet werden. Karl-Josef Laumann ist weiter als Chef der Landtagsfraktion vorgesehen. Das bestätigten Fraktions- und Parteikreise am Donnerstag in Düsseldorf. mehr...

2

Ägypten: Letzter Tag der Präsidentschaftswahl

Ein Ägypter gibt in einem Wahllokal nördlich von Kairo seine Stimme ab. Foto: Andre Pain

Kairo (dpa) Mit weniger Andrang als am Tag zuvor ist die ägyptische Präsidentschaftswahl fortgesetzt worden. Größere Zwischenfälle wurden nicht gemeldet. Bis 20.00 Uhr haben die Bürger Zeit, ihre Stimme für einen der zwölf Kandidaten abzugeben. mehr...

Linke-Parteivorsitz

3

Sahra Wagenknecht in Wartestellung

Sahra Wagenknecht, stellvertretende Parteivorsitzende der Partei Die Linke, neben Oskar Lafontaine (r).

BERLIN Sahra Wagenknecht könnte doch noch für die Linken-Spitze kandidieren. Zunächst verläuft der Machtkampf aber zwischen Bartsch und dem Frauen-Duo Kipping/Schwabedissen. Letztere erteilte einer Doppelspitze mit Bartsch eine Absage. mehr...

Urteil

4

Freier Wettbewerb in Bayerns Rettungsdienst

Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat die Vorrangstellung von Hilfsorganisationen beim Rettungsdienst in Bayern gekippt.

MÜNCHEN Die Vorrangstellung von Hilfsorganisationen im bayerischen Rettungsdienst ist gekippt. Private Anbieter werden rechtlich gleichgestellt. Welche Auswirkungen das Urteil möglicherweise auch bundesweit haben wird, ist noch unklar. mehr...

Reform zu Patientenrechten

5

Gesetz verspricht Hilfe gegen Ärztepfusch

Fehler bei der Operation, schlecht vernähte Wunden: Die offizielle Zahl der durch Behandlungsprobleme gestorbenen Patienten ist stark gestiegen. Foto: Oliver Berg

BERLIN Die Bundesregierung sagt Ärztepfusch den Kampf an. Mit neuen Informations- und Beratungspflichten für Mediziner und Krankenkassen sowie einer Beweislastumkehr bei schweren Behandlungsfehlern sollen Patienten künftig besser zu ihrem Recht kommen. mehr...

http://ad.de.doubleclick.net#oms.dorstener-zeitung.de#nationalnews##2049295914#300#250#4
Weitere Themen
Im November 2009 beschloss der GM-Verwaltungsrat überraschend, Opel doch zu behalten.

Hintergründe und Rückblick

Opels langer Weg

Alle Entwicklungen beim Großkonzern und dem Werk in Bochum.  mehr...

Die Fracking-Methode macht vielen Bürgern Angst. Hier demonstrieren Bürger aus Lünne im Emsland.

Widerstand wächst

Gasbohrungen in NRW

Geplante Erdgas-Bohrungen der Energiekonzerne sorgen für Konflikte.  mehr...

Interview-Serie

Ein Gespräch in der Chefetage

Wir fühlen Top-Managern aus der deutschen Wirtschaft auf den Zahn.  mehr...

Kontakt | Impressum | AGB | Datenschutz

Weitere Angebote aus dem Medienhaus Lensing:
RuhrNachrichten.de | MuensterscheZeitung.de | HalternerZeitung.de | GrevenerZeitung.de | EmsdettenerVolkszeitung.de | MünsterlandZeitung.de
Heja-BVB.de | Nahraum.de