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| Mit Trillerpfeifen verleihen die Protestler in Potsdam ihren Forderungen lautstark Ausdruck. |
Er wies die Kritik von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) zurück, der die Forderungen der Gewerkschaft nach 5 Prozent mehr Geld zuvor als «maßlos» bezeichnet hatte. «Lohnerhöhungen für die rund zwei Millionen Beschäftigten kurbeln die Wirtschaft besser an, als Steuergeschenke für Hoteliers und reiche Erben», so der Gewerkschaftschef. Insgesamt traten am Montag bundesweit mehr als 25 000 Beschäftigte erneut in den Warnstreik, der Fokus der befristen Arbeitsniederlegungen lag in Norddeutschland. In Niedersachsen und Rheinland-Pfalz sorgten die Warnstreiks einiger Verkehrsbetriebe für Staus und Beeinträchtigungen. Betroffen waren außerdem Städte in Schleswig-Holstein, Hamburg, Thüringen, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Auch hier blieben Stadtreinigungen, Winterdienste, Arbeitsagenturen, Krankenhäuser und Kitas geschlossen oder arbeiteten in Notbesetzungen. Grund für die Warnstreiks sind die stockenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst: Die Gewerkschaften fordern für die Beschäftigten von Bund und Kommunen die Übernahme von Auszubildenden, eine flexible Altersteilzeit sowie Einkommenszuwächse in einem Gesamtvolumen von fünf Prozent. Die Arbeitgeber halten das für weit überzogen. Die Verhandlungen sollen an diesem Mittwoch in Potsdam in die dritte Runde gehen. In der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover zogen am Montag laut Polizei etwa 14 000 Teilnehmer mit Trillerpfeifen und Plakaten bei klirrender Kälte durch die Innenstadt und forderten von den Kommunen Bewegung im Tarifkonflikt. In Mainz war der Nahverkehr stark betroffen. Laut Verdi fuhren von Dienstbeginn an keine Busse, auch die Straßenbahnen seien im Depot geblieben. Die Gewerkschaft hatte auch die Mitarbeiter von zahlreichen Kindergärten sowie die Beschäftigten der Müllabfuhren zum Ausstand aufgerufen. Für Dienstag hat Verdi Warnstreiks besonders in Berlin angekündigt. In Kitas, Bezirksämtern, Senatsverwaltungen und auch bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) soll der Betrieb weitgehend ruhen.
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| Stefanie und Kamal El Allam konnten trotz Warnstreik im Kieler Standesamt heiraten. |
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| Streikende Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes gehen in Kiel zu einer Kundgebung. |
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| Rettungsassistentin Melanie Böhm aus Rendsburg beteiligt sich an einer Kundgebung in der Kieler Innenstadt. |
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| Ein Mitarbeiter der Hamburger Stadtreinigung trägt bei einer Streikkundgebung in Hamburg eine Verdi-Fahne. |
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| Verdi-Chef Frank Bsirske spricht bei einer Großkundgebung in der Innenstadt von Hannover. |
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| Auch vor dem Rathaus in Rostock haben sich Beschäftigte des öffentlichen Dienstes zu einem Warnstreik eingefunden. |
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| Der Nahverkehr wird bestreikt: Fahrzeuge stauen sich rund um die Innenstadt von Hannover. |
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| Lautstarke Verdi-Kundegebung in Hamburg. |
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| Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes streiken in Hamburg. |
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| Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes tragen sich im Kieler Gewerkschaftshaus in Streiklisten ein. |
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| Ein Mitarbeiter der Kieler Stadtwerke beteiligt sich am Warnstreik. |
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| Ein Schild weist an der Tür einer Kieler Kindertagesstätte auf die Schließung wegen des Warnstreiks hin. |
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