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Medienhaus Lensing
22.02.2010 18:31 Uhr
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Schachtzeichen-Projekt: Warum Helfer einen Ballon bewachen wollen

HERNE Sie lassen vom 22. bis 30. Mai die Schachtzeichen-Ballone im Ruhrgebiet aufsteigen: die freiwilligen Helfer. Was sie erwartet und warum die Helfer überhaupt mitmachen, haben die Beteiligten des Ruhr.2010-Projektes am Montag in der Herner Akademie Mont-Cenis erzählt. Von Karin von Cieminski

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Da haben die Helfer, die die Schachtzeichen-Ballone betreuen, noch mal Glück gehabt: Niemand muss mitten auf der A 40 bei Bochum-Stahlhausen stehen, wo der Schacht der ehemaligen Zeche Carolinenglück heute entlang führt.

Wohlüberlegt haben die Organisatoren aus hunderten Möglichkeiten rund 350 Standorte ausgewählt, an denen ein gelber Ballon Bergbaugeschichte markieren wird. "Aber dabei blicken wir nicht nur zurück", betonte Projektinitiator Volker Bandelow. "Viele Orte, wie das ehemalige Zechengelände Mont-Cenis mit seiner zukunftsweisenden Nutzung, verdeutlichen den Strukturwandel. Und die Kommunikation, die die Helfer betreiben, spielt eine große Rolle."

Beaufsichtigung und Begleitprogramm

Viele der Freiwilligen haben sich als Gruppe angemeldet, etwa Firmen oder Siedlergemeinschaften. Viele stellen neben der täglichen Beaufsichtigung ein Begleitprogramm auf die Beine.

Ehrensache für den Bergbauunterstützerverein Herne-Sodingen, der das Mont-Cenis-Schachtzeichen betreut: Schließlich haben einige Mitglieder dort einmal gearbeitet. Daran erinnert der Verein am 29. Mai mit einer Bergparade.

Am selben Tag feiert der Verein "UmQ - University meets Querenburg" im Stadtteil Bochum-Querenburg. Dieser hat Zechentradition und hat sich seit Entstehung der Ruhr-Universität Bochum stark gewandelt. Der Verein organisiert das kulinarische Stadtteilfest "MultiKulli".

Wie aber das runde Gelb in den hoffentlich blauen Himmel kommt, das lernen die Betreuer noch in einer Schulung im Mai.



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