3-D-Kinoanimation : "Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen" hat Fantasie
All seine Erfindungen sind Flops. Bis dem belächelten Tüftler Flint ein Meisterstück gelingt: Er baut eine Maschine, die Wasser in Essen verwandelt. Es regnet Hamburger! Von da an lauten die Wetteraussichten etwa so: "Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen".
Erfinder Flint trifft eine niedliche »Wetterfee«. (Foto: Sony Pictures)
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Spaghetti-Tornado bedroht die Stadt
Der Bürgermeister, Profilneurotiker und Geschäftehuber, vermarktet die Insel als Disneyland für Verfressene. Als die himmlischen Portionen gigantisch werden, ein Spaghetti-Tornado aufzieht, und die Insel im Kalorienhagel erstickt, muss Flint dem Bombardement ein Ende machen ...
Im Finale ein groteskes Katastrophen-Dramolett, beginnt der Film (Regie: Phil Lord, Christopher Miller) als Geschichte eines spinnerten Außenseiters. Kindskopf Flint auf der Suche nach Anerkennung. In einer "Wetterfee" vom Fernsehen erwächst ihm eine Freundin. Die Figuren haben karikierten Strich. Flints Vater besteht hauptsächlich aus Augenbrauen, ein Polizist federt umher wie ein Affe, ein echter Primat fungiert als Komiklieferant.
Parabel auf Überflussgesellschaft
Klopft man den Film aus Erwachsenensicht auf seinen Weltgehalt ab, geht er mit Wohlwollen als krause Parabel auf die Überflussgesellschaft durch. Für Kinder ist er die knallbunte fantastische Antithese zur Gebetsmühle aller Eltern: "Spiel nicht mit dem Essen!"












