Hagener Osthaus Museum : Die Meister der Illusion - Escher und Luther
HAGEN Eine Doppelschau der optischen Illusionisten Maurits Cornelis Escher und Adolf Luther zeigt Hagens Osthaus Museum ab Sonntag. Das begeistert Fans optischer Täuschung.
M.C. Escher: »Ringschlangen« von 1969. (Foto: Escher Foundation)
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Facetten, wie durch Insektenaugen
Luthers „Hohlspiegelobjekte“ bestehen teils aus Hunderten kleiner Spiegel. Der Betrachter sieht sich in Facetten, wie durch Insektenaugen. Sind die Spiegel konkav, ist der Effekt noch aufregender. Unser Abbild steht Kopf, gleichzeitig fangen die Spiegel den Raum, Tageslicht und andere Lichtquellen ein. Bündeln sie zu einer Komposition, die je nach Standort variiert und fast wie ein psychedelisches Prisma wirkt.
Arbeitet Luther mit Plexiglas, mit bullaugengroßen Linsen, fächern diese das Licht in den Spektralfarben des Regenbogens auf. Schön, schön. Wie sagte Luther: „Es gibt mehr Licht, als ihr denkt!“ – M.C. Escher loben, hieße Eulen nach Athen tragen. Der Souverän der Täuschung ist mit 130 Werken vertreten, darunter so berühmte wie „Tag und Nacht“.
Aberwitzige, „unmögliche“ Architektur
Seine Liebe zum Ornament („Ringschlangen“) wurde durch Fliesen der Alhambra geweckt. Illustrationen von 1921 wurzeln noch im Jugendstil, verschachtelte Häuser und Treppchen aus Italien kündigen schon Eschers aberwitzige, „unmögliche“ Architektur an. Diesen Magier im Original zu sehen, ist absolut faszinierend.
- Osthaus Museum Hagen: M.C. Escher/ Adolf Luther, bis 14. 3., Di-Fr 10-17 Uhr, Sa/So 11-18 Uhr.
- www.osthausmuseum.de












