Grillo Theater: Anselm Weber inszeniert Bühnenadaption von Seghers Roman "Transit"
ESSEN Vom Leben auf gepackten Koffern und einer Liebesgeschichte erzählt Anna Seghers Roman "Transit". In der Casa des Essener Grillo Theaters hat Intendant Anselm Weber am Donnerstag die Bühnenadaption, verfasst von Dramaturg Reto Finger, uraufgeführt.
Surreale Szenen in "Transit": In der Schlange auf die Dokumente warten. (Foto: Aurin)
- Berlinale Thomas Horn begeistert in einem Film von Stephen Daldry
- Ausstellung in Berlin Gerhard Richter zeigt 140 Werke in der Nationalgalerie
- Festival Klangvokal In Dortmund begegnen sich die Stars des Gesangs
- Filmfestival "Leb wohl, meine Königin!" - Revolution zum Berlinale-Start
- Kino: "The Darkness" Menschen im Versteck
Hoffen auf die Flucht
Mit surrealen Bildern hat Weber das kafkaeske Bemühen um die Papiere inszeniert. Verstärkt wird dieses absurd anmutende Treiben noch durch die weiß-gepuderten Figuren in ihren abgewrackten Kleidern (Kostüme: Meentje Nielsen). Nur Seidler und Marie (Nadja Robiné) tragen dezent Farbiges.
Sie alle hoffen verzweifelt, dass ihre Flucht gelingt. Nur Ruprechts Seidler himmelt mit verschmitztem Lächeln Marie an, lässt sich von den hektischen Ausreise-Vorbereitungen nicht aus der Ruhe bringen. Applaus für ein berührendes Spiel und eine einfühlsame Inszenierung.
- Termine: 26. 1., 8./ 20./ 26. 2.; Karten: Tel. (02 01) 8 12 22 00.
- www.theater-essen.de












