http://ad.de.doubleclick.net#oms.dorstener-zeitung.de#sports#dcopt=ist;#1299874969#728#90#2
http://ad.de.doubleclick.net#oms.dorstener-zeitung.de#sports##103017849#120#600#3
Medienhaus Lensing
08.02.2010 13:47 Uhr
Schriftgröße: A A A

Fußball-Nationalmannschaft: Bierhoff sucht Auswege - Löw flüchtet in Arbeit

Berlin (dpa) BERLIN Ausgerechnet «Buhmann» Oliver Bierhoff könnte in den DFB-Streit um Macht, Geld und Indiskretionen neue Bewegung bringen. Standen bei der EM-Qualifikationsauslosung in Warschau noch alle Signale auf Eiszeit so fahndet Bierhoff nach der Rückkehr zumindest nach einer zarten Annäherung.

Verzockt?
DFB-Teammanager Oliver Bierhoff wird von mehreren Seiten kritisiert.
«Am liebsten wäre mir jetzt ein Gespräch mit allen vier Beteiligten, um die Dinge zu klären», sagte Teammanager Bierhoff im DSF. Das könnte weit mehr bringen, «als mehrere Einzelgespräche über die nächsten Wochen».

Heißt: Trotz heftiger Irritationen, Vorwürfe und Verletzungen könnte sich der Manager ein Gipfeltreffen mit DFB-Präsident Theo Zwanziger, Generalsekretär Wolfgang Niersbach und Bundestrainer Joachim Löw vorstellen. Aus Sorge um eine störungsfreie WM- Vorbereitung und ein Stück auch erschrocken über die Kritik an seiner Rolle im Vertragspoker mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) möchte Bierhoff zumindest eine tragfähige WM-Allianz schaffen. «Es gab auch in der Vergangenheit immer wieder schwierige Momente, nach denen man wieder zueinander gefunden hat. Daran werden wir jetzt arbeiten», sagte er der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Verhärtete Fronten

Wie verhärtet die Fronten allerdings sind, zeigten nicht nur die zwei Krisengespräche zwischen Löw und Zwanziger am Rande der EM- Auslosung in Warschau. Auch danach war die Verbitterung auf beiden Seiten weiter groß. Der TV-Marathon von Bierhoff nach der Rückkehr aus Polen, wo die Differenzen zwischen Löw/Bierhoff und Zwanziger/Niersbach besonders deutlich zutage getreten waren, konnte die verhärteten Fronten nicht aufweichen. Bierhoff sieht sich zu Unrecht in die Ecke des Buhmanns gedrängt: «Es ist natürlich auch keine angenehme Situation für mich. Vor allem, weil ein Bild entstanden ist, was den Tatsachen überhaupt nicht so entspricht.»

Während Löw in Arbeit flüchtete und sich mit seinen engsten Vertrauten aus dem Trainerstab zu einem WM-Workshop traf, versuchte Bierhoff als gescheiterter Verhandlungsführer der Nationalmannschafts-Fraktion, mehr oder weniger versteckte Signale für eine Deeskalation zu setzen. Das für eine Vertragsverlängerung zunächst eingeforderte Vetorecht bei der Bestimmung eines möglichen neuen Bundestrainers sei «keine Bedingung für ein Weitermachen», sagte er dem «kicker», auch wenn er in dieser Frage weiter ein entscheidendes Wort mitsprechen will.

48-Stunden-Ultimatum

«Man muss es auch akzeptieren, dass der DFB seine Position hat», betonte Bierhoff. Vor den Kameras hob er nochmals das «nicht zu akzeptierende» 48-Stunden-Ultimatum der DFB-Oberen im Vertrags-Poker hervor, schloss jedoch an: «Das ist aber so passiert. Es ist unglücklich. Jetzt müssen wir versuchen, Ruhe reinzubringen und uns auf die Arbeit mit der Mannschaft konzentrieren.» Zugleich räumte der ehemalige Nationalstürmer auch eigene Fehler ein. «Natürlich würde man im Nachhinein versuchen, das ein oder andere anders zu präsentieren», erklärte Bierhoff im Bezahlsender «Sky». Es wäre verkehrt zu sagen, «man hat alles richtig gemacht».

Der öffentliche Aufschrei über die Eiszeit im DFB vier Monate vor Start der Weltmeisterschaft in Südafrika fällt laut aus - sicher zu laut. Denn auch vor der WM 2006 ging gar nichts mehr zwischen den Bossen des Verbandes und dem damaligen Trainer Jürgen Klinsmann. Die Geschichte ist bekannt: Das Nationalteam versetzte trotz der Querelen auf der obersten Ebene ein ganzes Land in Jubelstimmung und stürmte auf Rang drei. Und auch für die aktuelle Situation versprach Löw, dass es keine Ablenkung und keine Ausreden geben werde. «Ich hoffe, dass die Mannschaft damit umgehen kann. Aber die Spieler sind auch Profis und solche Situationen gewöhnt», betonte Bierhoff.



Selbstmord

1

McZahn-Gründer tötete sich wegen Nervenkrankheit

Grünes Licht für Dental-Discounter McZahn

KREFELD Der Gründer der insolventen Billig-Zahnarztkette McZahn, Werner Brandenbusch, hat sich nach Angaben seiner Frau zufolge wegen einer Parkinson-Erkrankung das Leben genommen. mehr...

Spezialeinsatz

2

Mann will Sohn umbringen - Polizei hört am Telefon mit

Handynutzer

ESSEN Ein 49 Jahre alter Mann hat in der Nacht zu Freitag in Essen damit gedroht, seinen Sohn umzubringen und sich anschließend selbst zu töten. Die Polizei hörte das ganze Drama am Telefon mit. mehr...

Auto explodiert

3

Vater tötet vierjährige Tochter und sich selbst

Familiendrama in Nordhessen

Kassel (dpa) Bei einem Familiendrama in der Nähe von Kassel hat ein Vater seine vierjährige Tochter und sich selbst umgebracht. Sein einjähriger Sohn wurde schwer verletzt und schwebt in Lebensgefahr, wie die Polizei am Donnerstag in Kassel mitteilte. mehr...

Fotoübersicht

4

Der erste Schultag 2010

Junge mit Schultüte NEU

NRW Ein ganz besonderer Tag für tausende Schulkinder in NRW. Auch in unserem Verbreitungsgebiet sind am Dienstag künftige Erstklässler eingeschult worden. Der Tag in Bildern. mehr...

Arbeiter über Bord geschleudert

5

Wieder Erdölplattform im Golf von Mexiko explodiert

Wieder eine Ölplattform explodiert

Washington (dpa) Im Golf von Mexiko ist eine Erdölplattform explodiert und in Flammen aufgegangen. Das berichtete die US-Küstenwache. Auf der Bohrinsel seien 13 Arbeiter beschäftigt gewesen, die meisten von ihnen seien ins Wasser geschleudert worden. mehr...

Röttgen oder Laschet - wen wollen Sie für den CDU-Vorsitz?

  • Mein Favorit: Armin Laschet.

  • Für mich ist Norbert Röttgen der Spitzenkandidat.

  • Ich halte keinen von beiden für den CDU-Vorsitz geeignet.

http://ad.de.doubleclick.net#oms.dorstener-zeitung.de#sports##1589365108#300#250#4
Sturmtief "Cathleen"
Unwetter - Nordrhein-Westfalen

Land unter im Münsterland

Die Feuerwehr in NRW hat ein Wochenende im Dauereinsatz hinter sich: Überschwemmte Straßen, vollgelaufene Keller. Alle Berichte, alle Fotos, alle Videos. mehr...

Ein Konzern in der Krise
GM-Flagge vor Opel-Logo

Alles zum Thema Opel

Seit Monaten steht der Großkonzern Opel in der Diskussion, es geht um Arbeitsplätze - auch in Bochum. Zum Themenspezial.  mehr...

Envio in Dortmund
PCB-Werte bei Envio-Mitarbeitern dramatisch erhöht

Der Giftmüll-Skandal und die Folgen

Bundesweites Kopfschütteln: Die Dortmunder Firma Envio hat Abfälle mit hoher PCB-Belastung nicht richtig entsorgt. mehr...

Loveparade 2010
Tunnel

Die Tragödie im Überblick

21 Tote und 511 Verletzte - eine traurige Bilanz nach der Massenpanik in Duisburg am 24. Juli. Der Überblick über die Geschehnisse und aktuelle Nachrichten.

Kontakt | Impressum | AGB | Datenschutz

Weitere Angebote aus dem Medienhaus Lensing:
RuhrNachrichten.de | MuensterscheZeitung.de | HalternerZeitung.de | GrevenerZeitung.de | EmsdettenerVolkszeitung.de | MünsterlandZeitung.de
Heja-BVB.de | Nahraum.de