Spandau Ballet in Düseldorf: Unverkennbarer Zauber der 80er Jahre
DÜSSELDORF Machen wir uns nichts vor: Wer Spandau Ballet vor 25 Jahren nicht gemocht hat, der wird sie auch im Jahr 2010 kaum noch für sich entdecken. Aber die knapp 3000 Fans der britischen 80er Pop-Legenden, die am Sonntagabend in die Düsseldorfer Philipshalle gekommen waren, um zu überprüfen, ob Songs wie „Through the barricades“ oder „Gold“ noch immer einen Zauber entfalten können, gingen mit der Gewissheit nach Hause, dass sich ihre Treue gelohnt hat.
|
| Der Sänger der Band Spandau Ballet, Tony Hadley. |
Und natürlich durften dabei die Bilder von damals nicht fehlen: Verbotene Haartollen, gewagte Muskelshirts, peinliche Posen – Spandau Ballet sind einfach ein fettes Stück 80er Jahre. Und das verbergen sie nicht, sondern feiern auf der Bühne einfach das, was sie groß gemacht hat.
Besserer Sound als vor 25 Jahren
Der Sound ist wohl besser als vor 25 Jahren, aber er ist noch immer echt. Hadleys Stimme klingt so wie sie muss: Unverkennbar. Mal schmeichelnd, mal kraftvoll, immer sicher. Was aber eigentlich für die ganze Band gilt, die zeigt, dass sie ihr Fach, dass sie zum guten Teil selbst definiert hat, auch auf ihrer „Reformation Tour“ noch perfekt beherrscht.
Ach ja, und dann waren da ja noch die Songs. Die sind es letztlich, die den Unterschied machen zwischen Spandau Ballet und vielen anderen Künstlern, die mit ihnen groß wurden. Hadley und Co. hatten einfach jede Menge Hits. Die haben sie am Sonntag alle gespielt und manchen Gast mit der Erkenntnis überrascht, dass der Zauber mit „Through the barricades“ oder „Gold“ noch längst nicht vorbei ist.





