Die schönsten Routen
Radfahren
Diese Touren zwischen Münsterland und Revier machen richtig viel Spaß. mehr...
|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.dorstener-zeitung.de#homepage##1760670806#120#600#3
|
IBerlin/München (dpa) Nach bundesweiten Demonstrationen gegen das Anti-Piraterie-Abkommen ACTA ist die Diskussion über das Urheberrecht im Internet neu entbrannt.
ACTA-Proteste in Deutschland: Zehntausende gingen auf die Straße. Foto: Sören Stache (Foto: dpa)
Regierungssprecher Steffen Seibert schrieb am Sonntag im Kurzmitteilungsdienst Twitter, die Bundesregierung stehe weiter dazu, dass geistiges Eigentum auch im Netz geschützt werden müsse. In der Debatte dürfe nicht vergessen werden, dass mit «Raubkopien, Patentverletzungen u. Fälschungen» jährlich ein Schaden in Milliardenhöhe verursacht werde.
Grünen-Chefin Claudia Roth und Vorstandsmitglied Malte Spitz sprachen hingegen nach den Protesten in mehr als 50 deutschen Städten am Samstag von einem «fulminanten Signal gegen ACTA und für lebendige Demokratie im digitalen Zeitalter». Unterstützt wurden die Demonstrationen auch von der Linken und der Piratenpartei.
Erst am Freitag hatte die Bundesregierung die Unterzeichnung des Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) wegen Bedenken von Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) vorerst ausgesetzt. Kritische Stimmen gibt es auch in SPD und CDU. Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) begrüßte die Entscheidung, ACTA vorerst nicht zu unterzeichnen.
Bei eisiger Kälte protestierten am Samstag mehrere zehntausend Demonstranten gegen das Abkommen und forderten eine internet-freundliche Reform des Urheberrechts. Allein in München gingen 16 000 Gegner des internationalen Vertrags auf die Straße. In Berlin beteiligten sich nach Polizeiangaben rund 6000 Menschen an der Demonstration, in Stuttgart waren es 5000, in Dresden 2800. Die Veranstalter zählten über 100 000 Teilnehmer an den Protestaktionen in mehr als 50 deutschen Städten. Die Aufmärsche verliefen friedlich, nur in Hannover kam es zu Rangeleien mit Störern aus der rechten Szene.
Die Unterstützung für das von den USA und Japan initiierte Vertragswerk bröckelt auch in anderen EU-Ländern. So haben Polen, Tschechien, die Slowakei und Lettland die Ratifizierung von ACTA auf Eis gelegt. Demonstrationen gab es am Samstag auch in Brüssel, Bukarest, London, Prag, Salzburg, Vilnius und weiteren europäischen Städten.
Auf Plakaten forderten Demonstranten in Deutschland «Freiheit im Internet», «Urheberrecht reformieren statt zementieren» oder «Raus aus Actanistan». Kapitalismus-Kritiker aus der Occupy-Bewegung schlossen sich den Protesten ebenso an wie Bundestagsabgeordnete der Grünen. Einige Demonstranten trugen Masken der Internet-Protestbewegung Anonymous, die sich in der Vergangenheit zu Angriffen von Hackern auf Computersysteme bekannt hat.
ACTA wurde am 26. Januar von der EU sowie von 22 der 27 Mitgliedsstaaten unterzeichnet. Der Vertrag regelt unter anderem die «Durchsetzung von Rechten des geistigen Eigentums im digitalen Umfeld». Die Gegner kritisieren, das Abkommen sei in Geheimverhandlungen unter Mitwirkung von Lobbyisten der Musik- und Filmindustrie zustande gekommen.
«Es war eine erfolgreiche, friedliche und laute Demonstration. Die hohe Zahl der Teilnehmer zeigt, dass das Thema wichtig ist», sagte der Veranstalter der Münchener Demonstration, Roland Jungnickel. In Nordrhein-Westfalen folgten mehr als 10 000 Menschen dem Protestaufruf, nach Polizeiangaben fanden die größten Demonstrationen mit jeweils 2000 Teilnehmern in Düsseldorf und Köln statt. In Hamburg zogen rund 1000 Menschen durch die Innenstadt. In Osnabrück zählte die Polizei 1500 Teilnehmer, in Bremen 2500. Auch in Frankfurt, Mainz und Saarbrücken protestierten Tausende. Mehr als 4000 Demonstranten zogen in mehreren Städten in Sachsen durch die Straßen.

Wie ist das deutsche Team aufgestellt? Welche Neuigkeiten gibt's von den Gegnern? Aktuelle Berichte, Fotos, Videos und Hintergründe zur EM auf einen Blick. Außerdem: Alle Begegnungen in der Übersicht. mehr...
Hat Roman Lob Chancen auf den Sieg beim ESC?Am Samstag steigt das Finale des Eurovision Song Contest in Baku. Was glauben Sie: Hat der deutsche Kandidat Roman Lob Chancen auf den Sieg? |
|
Porträt: Das ist Katharina SchwabedissenDie Parteichefin der NRW-Linken kandidiert nun auch für den Parteivorsitz im Bund. |
|
Abstimmung: Geht die Reform zu Patientenrechten weit genug?Die Beweislast wird künftig bei "groben" Behandlungsfehlern umgekehrt, Informations- und Beratungspflichten der Mediziner und Krankenkassen werden erweitert - doch reicht das aus? |
|
Fotostrecke: Herbert Grönemeyer in BochumVerwirrung um seinen Auftritt im Ruhrstadion. |
|
Forum: Mangelnde Koordination der EnergiewendeFehlende Netze, fehlende Kraftwerke: Was bedeutet das für den Verbraucher? |
BOCHUM Herbert Grönemeyer im Bochumer Ruhrstadion, Herbert Grönemeyer zu Hause. Drei Stunden dauerte am Dienstagabend das Konzert, das ihm und gut 25.000 Fans lange im Gedächtnis bleiben wird - und am Mittwoch für gewaltigen Ärger in der Bochumer Stadtverwaltung sorgte. mehr...
Deuten Diesen Anblick werden die Spaziergänger so schnell nicht vergessen: Am Dienstagabend fanden sie einen blutüberströmten Mann am Tüshaus-Teich unweit der Tüshaus-Mühle. Wie sich später herausstellte, handelt es sich bei dem Verletzten um einen 36-jährigen Dorstener. Tatverdächtiger ist ein 34-jähriger Rekener. mehr...
Hamm Eine Schlange hat es sich in der Nacht zum Mittwoch im Badezimmer einer 66-Jährigen in Hamm gemütlich gemacht. Polizeibeamte konnten das Tier zunächst nicht finden und brachen die Suche ab. Sie vermuteten, die Frau habe sich die Schlange nur eingebildet. Zu Unrecht. mehr...
Gelsenkirchen Zum fünften Mal hat sich der FC Schalke 04 in seiner Vereinsgeschichte für die Champions League qualifiziert. Nach 2001, 2005, 2007 und 2010 haben es die Königsblauen jedoch zum ersten Mal geschafft, in Topf zwei gesetzt zu werden. mehr...
Dorsten/Schermbeck Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Dienstagabend (22.5.) im Kreuzungsbereich der B 58/B224 am Freudenberg. Drei Menschen wurden dabei zum Teil schwer verletzt. mehr...

|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.dorstener-zeitung.de#homepage##768809082#300#250#4
|
Der Prickingshof bietet auch in diesem Jahr ein buntes Programm mit vielen Schlagermusikstars. Jetzt zum Frühjahr kommen zahlreiche niedliche Jungtiere zur Welt, die zum betrachten einladen. mehr...
Die aktuelle Ausgabe des Firmenwegweisers - Ihr Branchenbuch für Dorsten! mehr...