SV Herbern: Neuer Trainer Bentrup will an die Arbeit seines Vorgängers anknüpfen
HERBERN Aufsteiger SV Herbern geht seine erste Landesliga-Saison seit dem Abstieg 2006 mit einer großen Portion Optimismus und im Selbstverständnis an, in diese Spielklasse zu gehören. Außerdem sei "'drinbleiben leichter, als aufzusteigen", wie Herberns Sportlicher Leiter Frank Heidemann betont.
Der neue SVH-Coach Christian Bentrup (links) hat sein Team mit (v. l.) Benedikt Winkelmann, Andreas Hüttermann, Joachim Mrowiec, Patrick Wilcock (Davaria Davensberg), Philipp Grennigloh (Preußen Lünen), Henning Schubert (TSG Dülmen), Sina Habibivand (GW Selm) verstärkt. Ihm zur Seite stehen die Co-Trainer Ludger Staar (2. v. r.) und Ralf Damnitz. (Foto: Tina Nitsche)
Der neue Trainer, Christian Bentrup, argumentiert ähnlich: "Wieso sollte ich eine funktionierende, junge und erfolgreiche Mannschaft auseinanderreißen?"
Sieben Neuzugänge sind es dann aber doch geworden. "Punktuelle Verstärkungen", wie Bentrup erklärt. Insgesamt hat er einen 24er Kader beisammen, der bis zum Saisonauftakt auf 16 Feldspieler und zwei Keeper eingedampft wird. "Es ist ein offenes Rennen. Jeder hat die Chance, sich in den endgültigen Kader zu spielen", betont Bentrup.
Bentrup will die Mannschaft weiter entwickeln
Das gilt auch für die A-Jugendlichen Joachim Mrowiec und Andreas Bittermann. Vor allem Mrowiec dürfte gute Karten haben, da er als gelernter Angreifer vorerst nur Rodrigo de Sousa und Simeon Uhlenbrock als Konkurrenten hat. Tobias Krampe kann nach seiner Rücken-OP erst im Oktober wieder ins Training einsteigen.
„Wir müssen uns nicht erst finden“
Trotz der Jugendhaftigkeit und der mangelnden Erfahrung im SVH-Kader, ist dem Übungsleiter vor den schweren Aufgaben in der Landesliga 5 nicht bange.
RW Mastholte, Aufsteiger Roland Beckum und die Westfalenliga-Absteiger (Davensberg, RW Horn und Mühlhausen) sind für ihn die Meisterschaftsfavoriten, aber dahinter sei vieles möglich. "Wir sind eingespielt - müssen uns nicht erst finden. Das ist ein Vorteil gegenüber Teams wie zum Beispiel Davaria Davensberg", so Bentrup.

























