Protest: Ratsfraktionen machen Dampf für Ausbau der B236
SCHWERTE Die unendliche Geschichte um den Ausbau der B236 bringt alle Ratsfraktionen auf die Palme. In einer Protestnote missbilligen sie "die Entwicklung und den unendlich anmutenden zeitlichen Ablauf hinsichtlich des Deckblattverfahrens zur Planfeststellung B 236n in Schwerte".
Seit Jahren verzögert sich der Ausbau der B236 zwischen der Stadtgrenze Dortmund und der Autobahnauffahrt Schwerte immer wieder. (Archivfoto: Bernd Paulitschke)
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Sie fordern den Landesbetrieb Straßenbau NRW, Regionalniederlassung Südwestfalen, in Hagen auf, unverzüglich tätig zu werden. Die Behörde solle alle notwendigen Vorbereitungen treffen, um der Bezirksregierung Arnsberg die Offenlage der aktualisierten Planung für die B 236n auf Schwerter Stadtgebiet zu ermöglichen, damit anschließend das Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden könne.
Zeitliche Verzögerung
Die Fraktionen des Rates sehen aufgrund der erheblichen zeitlichen Verzögerung der Maßnahme auch die finanzielle Förderung in Gefahr. Denn die Finanzierungskosten im Investitionsrahmenplan seien nur bis 2015 ausgewiesen.
Unterschiedliche Auffassungen
Als Grund würden von den Verantwortlichen unterschiedliche Auffassungen über den Zeithorizont der Verkehrsprognosen angeführt. Die Offenlage müsse kurzfristig erfolgen, heißt es in der Protestnote weiter.






























