Tolle Atmosphäre: Einfallsreiche Kaufleute beim zweiten Dämmers(c)hoppen
SCHERMBECK Ein Freitagabend ohne Autos auf der Mittelstraße? Die Werbegemeinschaft machte es möglich. Für den zweiten Dämmers(c)hoppen war die Hauptgeschäftsstraße zwischen Schienebergstege und Ludgeruskirche beim Start ins Wochenende für Fußgänger reserviert.
Mit Luftballons wurden die Gäste des zweiten Dämmers ( c ) hoppens auf der Schermbecker Mittelstraße empfangen. (Foto: Helmut Scheffler)
Fotostrecke Dämmers(c)hoppen in Schermbeck
Originalität zeichnete die Gestaltung des Raumes vor dem eigenen Geschäft aus. Gäb`s einen Preis für besondere Originalität: Für die Gestaltung zweier Laternenfüße mit Kerzen, Schuhen und Blumen hätte ihn zweifelsohne das Schuhhaus Stenkamp verdient. Vor dem Einrichtungshaus Vennhoff lud eine Sitzgruppe zum Verweilen ein. Zwei Sofas vor Hülsmann schufen eine Wohnzimmeratmosphäre.Zahlreiche Musikdarbiertungen
Vor der Buchhandlung Hansen saß eine größere Gruppe zusammen, um den Musikdarbietungen der beiden Gitarristen Uwe Hansen und Günter Tresp zu lauschen. Nicole Rexforth hatte vor ihrem Schmuckgeschäft „Nico“ einen Garten-Kaminofen mit Holzscheiten bestückt; das warme Plätzchen wurde am späten Abend zum Magneten.
Mit Knabbereien, Süßigkeiten und Getränken aller Art verwöhnten die Kaufleute ihre Gäste. Über diesen kleinen Trick kam man schnell ins Gespräch, und manch einer kam über diesen Umweg noch dazu, einen Blick in die Auslagen der Geschäfte oder in die Verkaufsräume zu werfen. Ins Einrichtungshaus Berger lockten Christian und Anne Kleinespel mit ihrer Klaviermusik.
Dunkel blieb es vor den Versicherungen. Dort hätten leicht jene Betriebe einen Stellplatz finden können, die außerhalb der Mi angesiedelt sind. Die waren zwar auch eingeladen, machten aber kaum Gebrauch von dem Angebot.
Auch Kinder durften verkaufen
Die Schülerhilfe erkannte jedoch die Chance, zu Beginn des Schuljahres auf ihre Vor-Ort-Präsentation aufmerksam zu machen. Als Nachwuchs-Kaufmann entpuppte sich am Rande der Mi der Dammer Schüler Martin Hessing, der Überflüssiges aus seinem Kinderzimmer zu Taschengeld für eine neue Kamera ummünzte.
Größerer Andrang herrschte vor der Verbands-Sparkasse, wo die Band „Livingston`s Dream“ musizierte, auf dem Platz vor der „Schermbecker Mitte“, wo Kilian-Kaiser Uli Halbsguth das Tambourkorps Schermbeck mit flüssiger Kost verwöhnte, das ihm zuvor mit dem „Kaiser-Wilhelm-Marsch“ ein musikalisches Ständchen gebracht hatte. Auf dem Parkplatz Overkämping gaben die „Pils`n`Buam“ einen Vorgeschmack auf das Oktoberfest am 24. September.
Vereine informierten über ihre Ziele
Auf die eigenen Ziele aufmerksam machen wollten auch einige Gruppen. Die „GAGU-Zwergenhilfe“ verband den Verkauf von Likör und selbst gemachter Marmelade mit Informationen über das im Bau befindliche „Home of hope“ in Sierra Leone.
Als Vorstandsmitglieder des Wassersportvereins warben Michael Rüdiger und „Hallenbad-Papa“ Heinz Pawlik um Mitglieder, um auf diese Weise das Hallenbad für Schermbeck erhalten zu können. Fast 500 Mitglieder hat der Verein nun schon.
Am Bierstand der Volksbank herrschte ein besonders großer Andrang. Freibier für Väter und kostenloses Popcorn für die Kinder lockten. Da blieben auch die Musikgruppen gerne stehen.
Die Blaskapelle „Einklang“ und das TC Schermbeck musizierten sogar gemeinsam vor dem Volksbank-Stand.










