Planungsausschuss: Suche nach Erdgas im Feld Wesel?
ERLE Stellung soll die Gemeinde Raesfeld zum Thema Suche nach Erdgas oder wie es im Amtsdeutsch heißt: „Erlaubnis zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen“ nehmen. Der Planungsausschuss wird am kommenden Donnerstag über den Inhalt der Stellungsnahme diskutieren.
Wie an diesem Bohrloch soll auch im Feld Wesel nach Erdgas gebohrt werden. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)
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Auf Fracking verzichten
Hierbei soll nun auf das Fracking verzichtet werden. Da das Gas auf Grund seiner physikalischen Eigenschaften natürlich hoch steigt, ist nun geplant, die Gasvorkommen in einer Tiefe von zirka 1 200 Meter direkt anzubohren.
Das Feld Wesel Gas berührt das Raesfelder Gemeindegebiet im Süden von Erle. Dieser Bereich liegt auch in der Wasserschutzzone des Wasserschutzgebietes Holsterhausen/Üfter Mark.
160 bis 180 Meter tief
Bei den Bohrungen werden die Grundwasserschichten, die nach Auskunft der Rheinisch Westfälischen Wasserwerke (RWW) in einer Tiefe von 160 bis 180 Meter liegen, durchstoßen.
Die RWW haben aus Gründen des Trinkwasserschutzes, so die Vorlage zur Sitzung, auch Bedenken gegen dieses Verfahren. Dabei weisen sie auf die Gefahren, die beim Durchstoßen der Grundwasserschichten entstehen können, hin.
Gefahr fürs Grundwasser
So sei nicht auszuschließen, dass sich aufsteigendes Gas mit dem Grundwasser vermischen könne.
Die Verwaltung hat aus Gründen des Trinkwasserschutzes auch zu dem geplanten Verfahren Bedenken insbesondere im Bereich des Wasserschutzgebietes. Sie schlägt daher vor, Bedenken gegen die Erteilung einer Erlaubnis zu äußern.










