Erler Silvesterschule: Schulhof wird zum Abenteuerspielplatz
ERLE Eine große Kletterwand, ein Baumhaus und ein Tunnellabyrinth – die Kinder in der Silvesterschule wissen ganz genau, was sie sich für ihren neuen Schulhof wünschen. In einer Projektwoche bastelten sie Modelle, mit ihren Idee für eine Umgestaltung.
Die Grundschüler beim Basteln ihrer Modelle. Für den neuen Schulhof hatten sie tolle Ideen. (Foto: Silvesterschule)
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Auf eigene Faust
Doch damit soll nun Schluss sein. Die asphaltierte Fläche soll laut Schmidt einer naturnahen „Abenteuerbewegungslandschaft“ weichen. Vom Rat hat die Schule bereits grünes Licht bekommen, den Hof umzugestalten. Auf eigene Faust. Die Idee war, „den Schulhof zusammen mit den Eltern zu gestalten“, so Schmidt. Die Frage war nur: „Was können wir uns bauen?“
Genau da sollten die Kinder gefragt und kreativ werden, denn schließlich wissen die Experten am Besten, was ihnen gefällt. Also wurde eine Projektwoche ausgerufen, an der sich alle Jungen und Mädchen beteiligten. In Gruppen von zwei bis vier Schülern bastelten sie im kleinen Maßstab einen Schulhof, ganz nach ihren Vorstellungen.
Ergebnisse präsentiert
Die fertigen Ergebnisse wurden am Freitag präsentiert. Und die konnten sich sehen lassen: Klettergärten mit Schaukeln, Tunneln und jeder Menge Grün. Der reinste Abenteuerspielplatz.
Ganz allein wird die Silvesterschule aber nicht bei ihrem Projekt sein. Zum einen soll das Projekt vom Landschaftsverband Hohe Mark gefördert werden und zum anderen haben schon einige Gruppen aus Erle ihre Hilfe angeboten. „Landjugend, Jusos, Heimatverein“, zählt Schmidt begeistert auf.
Sachspenden erwünscht
Auch Spenden in Form von Bäumen und Findlingen sind schon gesichert bzw. sind noch gerne gesehen. Dann kann aus dem Schulhof etwas Tolles werden.
Was genau gebaut wird, bestimmen die Schüler übrigens selbst. Jedes Kind erhielt drei Klebepunkte, die es für verschiedene Vorschläge verteilen konnte.
Die Ideen werden nun an die Landschaftsarchitektin Martin Hof zur Ausarbeitung gegeben. Schmidt: „Sobald die Pläne vorliegen, können wir den Kostenaufstellungsplan machen.“ Sechs Wochen später soll die Arbeit an der „Abenteuerbewegungslandschaft“ dann beginnen.










