Pastoraler Raum: Vier Priester müssen Lünen verlassen
LÜNEN Ein neues Seelsorgeteam soll den geplanten Pastoralen Raum Lünen mit den sieben katholischen Gemeinden südlich der Lippe gestalten. Das bedeutet für die derzeitigen Priester in den Pastoralverbünden Lünen-Mitte-Brambauer und Lünen-Südost den Abschied von Lünen. Ralf-Hubert Bronstert, Bernhard Dlugosch, Heinrich Stangorra und Marc Stücker bekommen neue Stellen zugewiesen.
Der geplante Pastorale Raum Lünen mit Mittelpunkt Herz-Jesu-Lünen bedeutet den Abschied von vier vertrauten Pfarrern. (Foto: Neubauer)
Nach den Gremien wurden am Wochenende die Gläubigen in den Messen informiert. Der Pastorale Raum soll im Frühjahr 2013 an den Start gehen: mit einem neuen Leiter und voraussichtlich zwei weiteren Priestern und drei Gemeindereferenten. Monsignore Andreas Kurte, Personalreferent im Erzbistum, bemüht sich um einen weiteren Priester mit einer halben Stelle oder eine halbe Stelle für einen weiteren Gemeindereferenten.
Gemeindereferenten bleiben
Immerhin erhalten bleiben den katholischen Christen südlich der Lippe die beiden langjährigen Gemeindereferenten Jutta Evermann und Stephan Wilhelm sowie der gerade vergangene Woche in St. Joseph begrüßte Pastor Norbert Hagemeister. Noch nicht klar ist die Zukunft von Gemeindeassistentin Rita Siwek (halbe Stelle), die in der Ausbildung zur Gemeindereferentin ist, und Gemeindereferent Markus Brinkmann.
Wann die vier bisherigen Priester Lünen verlassen werden, steht noch nicht fest. In der Übergangsphase - vermutlich vom Sommer bis Ende 2012 - wird deutlich, wohin die vier Priester versetzt werden und wann sie Lünen verlassen. Dies kann zu Zwischenlösungen bei Gottesdiensten und in der Verwaltung führen.
Wer wir Leiter?
Der künftige, noch unbekannte, Leiter des neuen Pastoralen Raumes wird in Herz Jesu Mitte wohnen. Wenn er ernannt wurde, muss das Pfarrhaus umgebaut werden. Die Priester setzen nun auf das Engagement der Gemeinden. Bronstert: "Sie sollen sich stark machen für das, was ihnen wichtig ist. Wir hoffen auf eine gute Zukunft für die Gemeinden."


























