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| Thomas Kuhn traf am Dienstag zwei Mal. Foto: Pieper |
Verbandsliga NR
SVS - HSG V./R./Kaldenhausen
22:22 (10:14)
Lange sah es am Dienstag nach einer klaren Niederlage der Gastgeber aus. Zwar kamen die Schermbecker gut aus den Startlöchern, doch nach dem 5:2 (5.) gab es einen Qualitätsabsturz der allerersten Kategorie. Von einem Moment zum anderen waren die Schermbecker von allen guten Geistern verlassen.
Jeder Angriff war nun unkoordiniert, die Abschlüsse unvorbereitet. In nur zwei Minuten gelangen der HSG drei Treffer zum 6:5. Das lag nicht an ihrer Qualität, sondern daran, dass Schermbeck schlicht und einfach nicht mehr stattfand. In der 26. Minute lagen die Schwarz-Weißen 7:13 hinten.
Auch das 10:14 zur aus war noch kein Hoffnungsschimmer, zumal es kurz darauf wieder 12:17 stand. Auch wenn die Qualität des Spiels weiterhin eher bescheiden war, kam nun aber doch Spannung auf. Selbst wenn es mit dem Schermbecker Können gestern nicht so weit her war, gab es doch einen unbändigen Willen, die zweite Heimniederlage in Folge zu vermeiden.
Beherzte Verteidigung
In der Verteidigung griffen die Schermbecker nun endlich beherzter zu. Die HSG-Torerfolge waren nun immer mehr eine Seltenheit. Auch wenn es sehr weh tat und Björn von Berg und Sven Felisiak angeschlagen aus dem Spiel mussten, hängten sich die Gastgeber nun rein.
Das 19:21 (50.) war für neun Minuten das letzten Gegentor, weil Niklas Bell toll reagierte und auch zwei Strafwürfe hielt. So gelang Heiko Kreilkamp in der 57. Minute das 21:21. Die letzte Minute begann mit dem 21:22. nach einer Auszeit waren noch 33 Sekunden zu spielen. Drei Sekunden vor dem Ende gelang Daniel Robert der Ausgleich. Sicher ein glücklicher Punkt, nach dem Kraftakt aber verdient.
SVS: Niklas Bell, Busjan, Christoper Seibel, Kuhn (2), Robert (5/1), Kerbstadt (1), Kreilkamp ((6/1), Hinz (1), Kedzierski, Frederik Bell (4), Felisiak (1), Timmermann (1), von Berg (1)
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