Jugend-Kloster: Zwei Patres wurden verabschiedet
KIRCHHELLEN Am Sonntag war es an der Zeit, Abschied zu nehmen. Die Patres Georg Höck und Guiseppe Chierego wurden im Jugend-Kloster Kirchhellen offiziell verabschiedet.
Pater Georg Höck. (Foto: privat)
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Hinter den Kulissen
In der neuen Umgebung können sich die Ordensmänner gegenseitig im Alter unterstützen und müssen gleichzeitig nicht auf das Leben in einer Klostergemeinschaft verzichten. Als Seelsorger werden Höck und Chierego dann nicht mehr arbeiten. „Wenn ich jedoch gebeten werde, seelsorgerisch tätig zu werden, mache ich das natürlich sehr gerne“, sagt Guiseppe Chierego.
Plattenbausiedlung
Georg Höck kam 2002 aus Würzburg in das Jugend-Kloster. Guiseppe Chierego arbeitete vorher in einer Plattenbausiedlung in Brandenburg. Logisch, dass der Kontrast zum beschaulichen Kirchhellen groß war. In seiner neuen Heimat kümmerten sich die Patres vor allem um die Hausarbeit. „Sozusagen ein Job hinter den Kulissen“, meint Chierego. Gartenarbeit, Einkaufen, Staubsaugen oder Kochen: Alles wichtige Aufgaben, ohne die eine Gemeinschaft nicht auskommt.
Ans Herz gewachsen
An Kirchhellen werden Höck und Chierego vor allem die Nähe zu den vielen Menschen vermissen, die ihnen in neun Jahren ihrer Tätigkeit ans Herz gewachsen sind. „Hier im Dorf herrscht eine wunderbare menschliche Gemeinschaft. Wir haben uns von Anfang an willkommen gefühlt und viele Freundschaften auch außerhalb der Klostermauern geschlossen“, schwärmt Chierego von seinem Kirchhellen, zu dem er natürlich auch weiterhin engen Kontakt halten wird. Für die Zukunft sieht Chierego einen interessanten Lebensabschnitt auf sich und Pater Höck zukommen. „Es ist ein schönes Modell, das den letzten Lebensabschnitt in Gemeinschaft verschönert. Wir freuen uns darauf.“











