Kolpingsfamilie zeigt „Spektakel bä Chrischan“: Theaterpremiere mit Bravour gemeistert
KIRCHHELLEN Schon nach der ersten Szene war das Publikum überzeugt. Mit Humor und Wortwitz konnte das plattdeutsche Lustspiel „Spektakel bä Chrischan“ die Zuschauer im Brauhaus begeistern.
Witzige Dialoge amüsierten die Zuschauer beim Theaterstück der Kolpingfamilie. (Foto Astrid Mohr)
- Übersicht 7,4 Prozent des Bottroper Stroms kommt aus erneuerbaren Energien
- Sozialwerk St. Johannes Mit "Back2theroots" feiern für den guten Zweck
- Warner Allee/Lohbraucksweg Autos stießen zusammen
- 30- und 50-Liter-Fässer 25 Teams werfen Fässer um die Wette
- Bauernhof Aldenhoff Spargelmarkt zog tausende von Besuchern an
Pardon, Indira natürlich. Denn nach der Rückkehr aus ihrem Urlaub in Indien ist Inge wie verwandelt: Sie hat die indische Philosophie für sich entdeckt, trägt fortan einen Sari, isst nur noch vegetarisch und legt Wert auf ihren neuen indischen Vornamen.
Gartenzwerg-Mord
Es prallen zwei Welten aufeinander an dem zierlichen Blumenbeet, das die beiden Grundstücke voneinander trennt. Ein Streit scheint unausweichlich. Als dann auch noch Chrischans geliebter Gartenzwerg verschwindet, eskaliert die Situation endgültig: „Der ist nicht geklaut, der ist tot. Abgemurkst wurde er.“ Und die Täterin liegt natürlich auf der Hand: Inge. Was Chrischan nicht weiß: Hinter dem „Gartenzwerg-Mord“ steckt keine gemeine List der verhassten Nachbarin, sondern ein bedauernswerter Unfall.
Drunter und drüber
Es geht schließlich drunter und drüber im Nachbarschaftsstreit und überall dabei ist die „olle Sabbeltante“ Edelgart von Seutbach, gespielt von Marie-Luise Eulering, die Gerüchte über Gerüchte streut und das Spektakel ordentlich anheizt.
In ihren Rollen konnten alle Schauspieler der Theatergruppe der Kolpingsfamilie überzeugen. Andreas Luerweg verkörperte brillant den cholerischen, aber doch irgendwie sympathischen Chrischan Vedder und Doris Wilms dessen kluge und gelassene Ehefrau Gerlinde.
Petra Schenke und Reinhold Grewer hatten unmittelbar mit dem Betreten der Bühne in Sari und Turban das Publikum auf ihrer Seite und auch Laura Rentmeister als schwangere Tochter des Ehepaars Vedder und ihr Freund, der Finanzbeamte Peter Binz, verkörpert durch Matthias Böing, strapazierten ordentlich die Lachmuskeln des Publikums. Erfolgreich meisterte auch Jan Fasthoff sein Theater-Debüt in der Rolle des liebenswürdigen Jans Röwe.











