"Trittbrettfahrer": Misstöne nach der Landpartie
KIRCHHELLEN "Das war ein rundum schönes Familienfest, das nach Neuauflage im Jahr 2011 schreit", sind Winfried und Oliver Wirtz voll des Lobes über die Landpartie. Einzige Wermutstropfen waren der Regen am Sonntag und das Verhalten eines Gastronoms auf der Hauptstraße.
Ein Prosit auf die Landpartie. (Foto: Ralf Pieper)
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Der hatte vor seinem Restaurant ein Zelt aufgebaut und auch angrenzende Flächen genutzt, um Sitzplätze anbieten zu können. "Der wird zum Trittbrettfahrer mit Zelt vorm eigenen Lokal", schimpften die Kollegen auf dem Johann-Breuker-Platz. Obwohl er eine Konzession für Außengastronomie hat. Besagter Gastronom ist Peter Schneider vom "La Botte". Er sieht die Sache natürlich anders. "Ich habe mit Nachbarn und Geschäftsleuten der Werbegemeinschaft gesprochen, die es begrüßen, durch meine Aktivitäten auch Publikum in die Hauptstraße geholt zu haben, das sich sonst nur auf dem überfüllten Breuker-Platz getummelt hätte."
Fotostrecke Landpartie Kirchhellen 2010
Die Besucherzahl insgesamt gab dagegen nur Anlass zur Freude: "Bis Sonntag, 15 Uhr, lief alles auf einen neuen Rekord hinaus", sagt Winfried Wirtz. Das Fest hatte schon am Freitag regen Zuspruch gefunden. Die Besucher lobten das gute Konzept, die hervorragenden Gerichte und das Ambiente im von Michael Hoeren schön gestalteten Bauerngarten.Kein Platz mehr frei
Am Samstag wurde es teilweise bedrohlich eng auf dem Johann-Breuker-Platz. Die 1500 Sitz- und 60 Stehplätze reichten nicht aus, um allen Besuchern Platz zu bieten.
Oliver Wirtz sieht aber keine Möglichkeit, das Platzangebot zu vergrößern. Die Kapazitäten der Köche mit der frischen Zubereitung der Gerichte lassen kaum Raum und auch das Abräumen der Tische durch die Servicekräfte des Brauhauses ist bei engerer Bestuhlung nicht mehr leistbar.
Am Rekordsamstag waren nicht nur "Scherrers" gelackte Enten abends ausverkauft, auch "Spezialitäten Scharun" musste Ware nachordern. Selbst den verregneten Sonntag sieht die Werbegemeinschaft als Erfolg. Marieke Coors vom Vorstand hat viel Gutes gesehen und gehört. Die Besteckspende geht in diesem Jahr an das Bottroper Kinder- und Jugendhilfehaus FleX.














