KAB will Erdbebenopfern helfen: Lebenszeichen aus Chile
KIRCHHELLEN Ein erstes Lebenszeichen von seinem Bekannten Juan Polizzi, Präsident der Organisation TASYS, hat jetzt Willi Brauckmann von der KAB St. Elisabeth bekommen.
Artikel aus diesem Ressort
Kontakt abgerissen
Der Kontakt zwischen MOAC („Movimiento Obrero de Accion Catolica“) und TASYS („Taller de Analisis Sindicaly Y Social“)mit der KAB riss ab. „Das sind Organisationen, die sich in Chile für die Rechte von Arbeitern einsetzen und zu denen die KAB im Bistum Münster, Bezirksverband Recklinghausen, seit mehr als 25 Jahren Kontakt hält“, erklärt Willi Brauckmann. Noch vor gut einem Jahr war eine Gruppe der KAB mit Mitgliedern der Kommission internationale Solidarität, unter ihnen die beiden Feldhausener Magdalene und Willi Brauckmann, in Chile. Bei ihrem Partnerschaftsbesuch bei der MOAC konnten sich die Mitglieder der Kommission von der guten Arbeit und den Erfolgen in den Bildungs-Camps der Organisation überzeugen. Durch das Erdbeben sind nahezu alle Verbindungen abgebrochen.
Lichtblick
Ein erster Lichtblick in Form einer E-Mail erreichte am vergangenen Freitag Willi Brauckmann. Juan Polizzi, Präsident der Organisation TASYS in der vom Erdbeben besonders betroffenen Stadt Concepción, sendete ein Lebenszeichen. In Zusammenarbeit mit dem Bezirksverband Recklinghausen unterstützt das Weltnotwerk e.V. die Aktivitäten der TASYS. Diese ist tätig im Bereich der Aus- und Weiterbildung von Multiplikatoren zur Förderung von Solidarität und Gerechtigkeit durch Aufklärung über Bürgerrechte. In sechs Regionen Chiles werden Fortbildungsangebote für die Mitglieder der MOAC finanziert. Ziel dieser Workshops ist es, den Teilnehmer ihre Rechte als Bürger und Menschen näher zu bringen. Die Zielgruppen der Workshops sind Frauen, Jugendliche und Verbandsfunktionäre. Für Willi und Magdalene Brauckmann und ihre Mitstreiter in der KAB bekommt die Partnerschaft konkret ein Gesicht. Sie möchten nicht nur zu Spenden für die Erdbebenopfer aufrufen, sondern selbst etwas tun. „Das für Sonntag, 14. März im Pfarrheim geplante Solidaritätsessen wird ganz im Zeichen für einen nachhaltigen Wiederaufbau im südlichen Chile stehen.“
Karten fürs Solidaritätsessen sind noch bis 10.3. bei den Vertrauensleuten, der KAB, Sigis Oase und der Gaststätte Lenk Bauer erhältlich. Spenden an: Weltnotwerk, „Kennwort Chile“ Konto: Pax-Bank Köln 161 510 68, BLZ 370 601 93.










