Sightseeing und Soziales: Jugendliche waren zu Besuch bei Pater Pauly
KIRCHHELLEN Sie stießen auf der Dachterrasse des Klosters in Clapham, London, auf das neue Jahr an: Zehn junge Erwachsene erlebten den Jahreswechsel einmal anders.
Fünf Tage lang waren die 18- bis 24-jährigen Kirchhellener mit zwei Betreuern des Jugendklosters in London, um Pater Pauly zu besuchen. (Foto: privat)
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Fünf Tage lang waren die 18- bis 24-Jährigen mit zwei Betreuern des Kirchhellener Jugendklosters in London, um Pater Pauly zu besuchen. Er war vor zirka einem halben Jahr dorthin gezogen, um in einem Obdachlosenprojekt einer Kommunität der Redemptoristen seine Ordensarbeit fortzusetzen.
In der Suppenküche geholfen
Am 29.12. flogen die jungen Erwachsenen von Düsseldorf nach London. Unter ihnen waren Kirchhellener, Dorstener und auch Bonner. "Zunächst erhielten wir eine Einführung von Pater Pauly in die Arbeit des Obdachlosenprojekts", so Kai Kaczikowski, einer der beiden Leiter der Reise. "Danach halfen wir in der Suppenküche mit und kamen sogar mit einigen Obdachlosen ins Gespräch."
Abends hatten die jungen Leute dann die Möglichkeit, die touristischen Highlights Londons anzuschauen. "Sightseeing durfte natürlich auch nicht zu kurz kommen auf unserer Reise", so Kaczikowski. So besichtigten die Reisenden Big Ben, den Buckingham Palace und Notting Hill. "Der Tag endete schließlich in der Westminster Abbey, wo wir der Vesper beiwohnten", sagt der Reiseleiter.
Übernachten im Kloster
Am Silvesterabend hatten die jungen Erwachsenen dann die Wahl: Das große Feuerwerk am London Eye, dem höchsten Riesenrad Europas direkt an der Themse, oder eine ruhige Feier im Kloster mit den Patres der Kommunität in Clapham, in der sie auch übernachteten. Sie entschieden sich für das Kloster und schauten sich von dessen Dachterrasse das Feuerwerk an. Am Sonntag wohnten sie dann noch der Messe in der Pfarrkirche des Klosters bei und verabschiedeten sich wieder von London.
Das Resümee der Reiseleiter Kai Kaczikowski und Rebecca Ebel: "Es hat allen sehr gut gefallen in London. Sowohl der Spaß als auch die Unterstützung eines sozialen Projektes kamen nicht zu kurz. Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr die Reise unter dem Motto ,The same procedure as last year' wiederholen werden.











