Movie Park: Blut, Mord und Horror bei der Castingshow für Monster
KIRCHHELLEN Beim diesjährigen Monstercasting im Movie Park wurden Schauspieler und Erschrecker für die Halloween-Wochen des Parkes gesucht. Dabei mussten die Teilnehmer einiges über sich ergehen lassen.
Das Casting begann mit einer Show der "Altmonster". (Foto: Astrid Mohr)
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Fotostrecke Monstercasting Movie Park
„Seit fünf Jahren gehe ich Halloween selber in den Movie Park und jetzt wollte ich unbedingt selbst mal als Monster dabei sein“, erzählt die Auszubildende Anja Rimböck, die auf ihren 18. Geburtstag hingefierbert hat, damit sie sich endlich bewerben darf.Aber welche Fähigkeiten benötigt denn ein zukünftiger Zombie, Psychopath oder Massenmörder? „Die Bewerber müssen in erster Linie extrovertiert sein“, so Pressereferent Marcel Patalon. „ Sie müssen sich trauen, auf die Menschen zuzugehen, sie anzubrüllen oder Wutanfälle zu spielen. Eben zeigen, dass sie richtige Monster sind.“
Dreiergruppen
Mut und Spontaneität waren dann tatsächlich die wichtigsten Eigenschaften, als die zumeist jungen Bewerber in Dreiergruppen auf die Bühne gerufen wurden. „Wie würdest du denn am liebsten sterben?“ Mit dieser Frage wurden die ersten Kandidaten sichtlich überrumpelt.
Dann ging es darum, die gewählte Todesart nachzuspielen, wobei der Phantasie der Kandidaten keine Grenzen gesetzt waren. Ob Erstechen, verbrennen, ersticken, vergiften oder sogar mit Scherben zerstückeln. An diesem Abend wurde das gesamte Horrorrepertoire ausgepackt.
Und dabei war voller Körpereinsatz gefragt. Auch ein Schreitest wurde den Bewerbern abverlangt. Je lauter, desto besser. Bewertet wurden die Kandidaten von einer dreiköpfigen Jury.
Darunter das Dorstener Model und ehemalige Stuntfrau im Movie Park Miriam Höller, Musicalsängerin Roberta Valentini aus „Die Hexen von Oz“, sowie Markus Gerz, der showtechnische Leiter im Movie Park. Kräftig unterstützt wurden die Bewerber auch von den sogenannten „Altmonstern“, die das Casting mit einer schaurigen Bühnenshow eröffneten.
Bissige Kommentare
Anschließend traten sie immer wieder auf die Bühne, um die Bewerber bei ihrem Auftritt zu unterstützen, wobei sie aber auch so manchen bissigen Kommentar nicht scheuten. Am Ende sollten 50 Bewerber den heiß begehrten Monsterjob erhalten, um mit rund 200 anderen Monstern, den Besuchern des Movie Parks in diesem Herbst das Fürchten zu lehren.













