Rockkonzert: Bands boten eine perfekte Mischung
GRAFENWALD Die Lokalmatadore "Poets in Despair" und "All Night Outside" begeisterten am Freitag beim "Rent a band"-Konzert im Pfarrheim.
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Den Auftakt machte die Band „Poets in Despair“, die aus den fünf Gymnasiasten Till van Oepen, Vincent Knipping, Patrick Kimpel, Marvin Friß und Aaron Stratmann aus Kirchhellen besteht.
Eigene Songs
Mit einer Mischung aus den Genren Rock, Screamo und Alternative begeisterten sie nicht nur ihre Fans, auch ihr Musiklehrer Guido Montag mischte sich unters Publikum. „Es ist ganz toll sie anzusehen, denn die Band hat eine tolle Entwicklung hinter sich. Sie gehen ihren eigenen Weg und bringen ihre Ideen ein“, lobte Montag seine Schüler.
Akustik-Einlagen
Neben englischen Liedern präsentieren die Jungs auch zwei deutschsprachige Stücke. Besonders beeindruckte das akustische Lied „38“, dass Sänger Till van Oepen selbst geschrieben hat. „Teilweise sind es eigene Erlebnisse, oft wird aber auch Gehörtes oder Gesehenes in den Songs verarbeitet“, erklärte der 17-Jährige. Danach trat die sechsköpfigen Band „Underwater Affair“ auf die Bühne und rockte das Pfarrheim, bevor die Jungs von „Emmy shot a unicorn“ aus Oberhausen ihre Show ablieferten.
Electro-Sound
Die Gruppe fügte zu dem üblichen Rock-Screamo Genre noch den Electro Sound hinzu, was die Mischung perfekt machte. Mit einer bewegungsreichen und aktiven Performance rissen sie das ganze Publikum mit und sorgten dafür, dass die Bühne bebte. „Es war ein cooler Sound im Raum und es hat viel Spaß gemacht, ein großes Lob an den Tontechniker“, findet der 22-jährige Keyboarder Frederyk.
Erfolg im Wettbewerb
Dazu ist zu sagen, dass die sechsköpfige Band auch kein unbeschriebenes Blatt im Musikgeschäft ist und somit schon einige Erfolge feiern konnte. Als Sieger des lokalen Wettbewerbs „Best of unsigned“ gewannen sie einen Auftritt beim bekannten „OLGAS ROCK“ in Oberhausen. Neben der EP „As long as my body is moving“ haben sie auch das Video zu ihrer ersten Single „Still Waiting“ herausgebracht. Den Abschluss des Abends bildete die viel gefeierte Band „All Night Outside“. Mit einem Sound, der mehr Pop hineinbrachte, als der ihrer Vorgänger, begeisterten Tim Berger, Frederik Prohassek, Max Schell, Felix Thißen und Alexander Gebauer das Publikum.










