Hallenbad: Auch Menschen mit Behinderungen profitieren nach der Sanierung
KIRCHHELLEN Schwimmer und Wasserratten in Kirchhellen müssen sich in Geduld üben. Das vor einem Jahr wegen umfangreicher Umbaumaßnahmen geschlossene Hallenbad wird voraussichtlich erst Ende November wieder geöffnet.
Viele Trockenbauplatten sind noch im Innenbereich zu verbauen. (Foto: Holger Steffe)
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Kernsaniert
So konnte beispielsweise mit den Außen-Putzarbeiten erst Anfang Juni begonnen werden. Bauleiter Michael Haas ist dennoch froh, dass er immer noch Handwerker zur Durchführung der Arbeiten auch in den Sommerferien gefunden hat. Bis auf das Wasserbecken ist das 40 Jahre alte Gebäude komplett kernsaniert umgebaut worden. Heller, übersichtlicher und in ansprechenden Farben präsentieren sich die Fliesen im Boden- und Wandbereich.
Neue Technik
Auch fortschrittliche Technik kam zum Einsatz. So die Wasseraufbereitung mit Wärmetauscher und Absorber auf dem Dach, indem das Wasser von der Sonne erwärmt wird oder ein Schwallwasserbehälter, der überschwappendes Wasser auffängt.
Auch Heizungs- und Lüftungssystem sind erneuert und mit der Dreifachverglasung der Fenster, dem Isolierputz und neuer Dämmung, entspricht das Gebäude neuesten Wärmeschutzstandarts. „Das Wasser für das Becken wird zukünftig aus einem eigenen Tiefbrunnen bezogen“, erklärt Schnellbach.
Barrierefrei
Auch Menschen mit Behinderungen profitieren nach der Sanierung von einem barrierefreien Anbau. Rollstuhlfahrern ist es dann möglich, ohne Hindernisse bis zum Beckenrand zu gelangen und von dort gelangen sie mittels Lifter ins Wasser.
Nicht nur Schwimmhalle und Umkleiden sind umgebaut, auch Aufenthaltsräume der TSG Tauch- und Schwimmabteilung sowie der Saunabereich im Keller werden zur Zeit noch umgestaltet.
Der Kostenrahmen von 2,8 Mio. Euro – gefördert durch das Konjunkturpaket II – wird dabei eingehalten, verspricht Andreas Schnellbach.











