Marienschule: Förderverein bereut die OGS-Übernahme nicht
HALTERN 2009 übernahm der Förderverein der Marienschule den Betrieb der Offenen Ganztagsschule (OGS) von der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Bereut hat das Team diesen Schritt bisher nicht.
Vielfältiges Angebot: Julia, Sarah und Karina präsentieren stolz eine neue farbenfrohe Bilderwand in den Räumen der Offenen Ganztagsschule an der Marienschule. (Foto: Silvia Wiethoff)
„Unsere Idee, dass wir für die Schule positiver wirken können als ein großer OGS-Träger, hat sich bestätigt“, sagt Ruschmeier heute. Weil der Förderverein kaum Geld für die Verwaltung ausgibt und auch die Personalkosten sehr gering sind, stehen mehr Mittel für die Ausstattung der OGS zur Verfügung.
4000 Euro jährlich
Bis zu 4000 Euro können jährlich ausgegeben werden. Zu den größeren Investitionen zählten etwa ein großer Sandkasten oder Außentisch. In diesem Jahr soll ein Sonnensegel folgen. Knut Ruschmeier schwört auf das „harmonische Team“ der OGS Marienschule. Wie er selbst sind alle weiteren 13 Mitarbeiter als Minijobber beschäftigt. Dies garantiert konstante Personalkosten. Bisher habe keine Kraft Interesse an einer Umstellung ihres Vertrages gezeigt, so Ruschmeier.
Breites Angebot
Das Angebot der OGS ist breit gefächert. Täglich werden zwei Arbeitsgemeinschaften angeboten. Es gibt einen Schulgarten, einen Förderbereich und die Hausaufgabenbetreuung. Die Familien der Schulkinder werden bei Bedarf in enger Abstimmung mit dem Caritasverband, mit dem Migrationsdienst und dem familienunterstützenden Dienst des Jugendamtes betreut.
Die Kräfte der OGS leisten hier und an anderer Stelle Arbeit „weit über das normale Maß hinaus“, erklärt Ruschmeier.
Zurzeit besuchen 65 von über 300 Kindern die OGS, die räumlich eigentlich nur für 50 Plätze ausgelegt ist. Hier sieht Ruschmeier, der hauptamtlich als Professor an der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Münster tätig ist, das Problem der Zukunft.
Obwohl die Kinderzahlen zurückgehen, werde der Bedarf in den Halterner OGS steigen. Finanzielle Mittel für den Ausbau aber stehen bisher nicht zur Verfügung.


















